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Gewürze, Tee und Honig: Vorsicht beim Kauf außerhalb der EU

Ernährung Gewürze, Tee und Honig: Vorsicht beim Kauf außerhalb der EU

Gewürze und Tee sind ein beliebtes Urlaubsmitbringsel. Was die wenigsten wissen: Kommen sie nicht aus der EU, können sie mitunter gefährlich sein. Bei Import-Kontrollen lassen sich regelmäßig gefährliche Bestandteile feststellen.

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Gewürze und Kräuter verpassen dem Essen das gewisse Extra. Doch bei Käufen in Ländern außerhalb der EU ist bei Gewürzen, Tee und Honig Vorsicht geboten.

Quelle: David Ebener/Symbolbild

Kiel. Gewürze, Tee und Honig in Ländern außerhalb der EU einzukaufen, ist riskant. Diese Produkte können durch Pestizide, Schwermetalle oder Schimmelpilze belastet sein, wie die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein informiert.

Das zeige sich bei Import-Kontrollen in die EU regelmäßig. Produkte aus dem asiatischen Raum beispielsweise enthalten mitunter hohe Blei-Konzentrationen.

In Gewürzen wie Paprika, Chili oder Curry aus Ländern wie Vietnam, Russland, Pakistan oder der Türkei seien etwa wiederholt bestimmte Azofarbstoffe gefunden worden, die in der EU verboten sind, so die Verbraucherschützer.

Bei Honig aus Süd- und Mittelamerika könnten Wirkstoffe von Giftpflanzen enthalten sein, die die Leber schädigen können. Wegen hohem Gehalt an Pflanzengift könnten Honig-Sorten aus der türkischen Schwarzmeer-Region mitunter auch problematisch sein. Weisen sie hohe Grayanotoxin-Anteile auf, könne das zu Durchfall, Schwindel und anderen Vergiftungssymptomen führen.

Die Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass in der EU geltende Grenzwerte in anderen Ländern erheblich überschritten werden können. Das sollten Urlauber im Hinterkopf behalten, wenn sie auf Märkten und Basaren Gewürze und Tee für zu Hause einkaufen wollen.

dpa

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