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Kfz-Versicherung darf keine persönlichen Daten weitergeben

Verkehr Kfz-Versicherung darf keine persönlichen Daten weitergeben

Mit persönlichen Daten sollte man sehr sensibel umgehen. Das gilt auch für Versicherungen. Doch in einem Fall schickte eine Versicherung ein Gutachten zur Überprüfung an die Dekra - ohne die Daten zu schwärzen. Geht das?

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Persönliche Daten müssen geschützt werden. Sie dürfen nicht einfach an die Dekra weitergegeben werden.

Quelle: David Ebener

Berlin. Die Kfz-Versicherung darf persönliche Daten eines Unfallgeschädigten nicht an Prüforganisationen weitergeben. Fehlt eine Vereinbarung über die Weitergabe der Daten, liegt ein Verstoß gegen den Datenschutz vor.

Nach einem Unfall schickte der Geschädigte das Unfallgutachten an die gegnerische Versicherung. Sie schickte das Gutachten zur Überprüfung an die Dekra. Die personenbezogenen Daten hatte sie nicht geschwärzt. Damit liegt ein Verstoß gegen den Datenschutz vor, entschieden die Richter. Kfz-Versicherungen müssen zur Vorbeugung von Löschungsansprüchen Auskunft darüber geben, welche Daten an Dritte, auch in überlassenen Gutachten, weitergegeben wurden.

Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mit Berufung auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Bremen hin (Az.: 18 C 0156/12).

dpa

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