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"test": Auf Mobilitäts-Apps nicht blind verlassen

Verkehr "test": Auf Mobilitäts-Apps nicht blind verlassen

Mobilitäts-Apps ermitteln, mit welchem Verkehrsmittel man am besten von einem Ort zum anderen kommt. Zumindest versprechen sie das. Doch Stiftung Warentest fand heraus, dass dabei auch unsinnige Verbindungen herauskommen können.

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Als einzige Mobilitäts-App bewerten die Tester von Stiftung Warentest «Qixxit» als «hilfreich».

Quelle: Sebastian Gollnow

Berlin. Viele Wege führen zum Ziel. Aber mit welchem Verkehrsmittel gelingt das am schnellsten und günstigsten? Sogenannte Mobilitäts-Apps fürs Smartphone beziehen bei ihrer Suche zum Beispiel das eigene Auto, Carsharing, Fernbusse, Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn ein.

Teilweise lassen sich sogar Tickets direkt über solche Apps kaufen. Perfekt sind sie aber noch lange nicht, urteilt die Stiftung Warentest. Sie hat fünf kostenlose Anwendungen unter die Lupe genommen ("test"-Ausgabe 2/2017). Dabei zeigen sich "Google Maps" und "Moovel" als "teilweise hilfreich".

Als einzige App bewerten die Tester "Qixxit" als "hilfreich". Sie schließt außerdem die meisten Verkehrsmittel ein. Obwohl alle drei meist gute Verbindungen zeigen, raten die Tester aber, nicht blind darauf zu vertrauen. Denn auch "Qixxit" und "Moovel" hätten zuweilen unsinnige Verbindungen vorgeschlagen. Zwei der getesteten Anwendungen zeigen sich als "wenig hilfreich". Unter anderem auch, weil sie im Test oft für Fernstrecken keine Vorschläge machen oder bereits bei der Verbindungssuche scheitern.

Insgesamt funktioniere nur eingeschränkt und noch nicht perfekt, mit einer App viele Verkehrsmittel auf einmal zu vergleichen. Die Tester empfehlen, alternativ oder als Erweiterung auch Apps zu nutzen, die sich auf wenige Verkehrsmittel beschränken und nennen unter anderem den "DB Navigator" oder die "Öffi Fahrplanauskunft".

dpa

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