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Zugelassene Reifengrößen: Bei Hersteller nachfragen

Verkehr Zugelassene Reifengrößen: Bei Hersteller nachfragen

Damit das Fahrzeug mit den richtigen Reifen über den Asphalt rollt, gibt es beim Reifenkauf einiges zu beachten. Wer wissen will, welches die richtige Größe ist, sollte nicht nur in den Fahrzeugschein schauen, sondern auch beim Hersteller nachfragen.

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Die Auswahl an Autoreifen ist groß. Bei der Suche nach dem passenden Modell können Autofahrer auch beim Hersteller nachfragen.

Quelle: Kai Remmers

München. Ein Blick in den Fahrzeugschein reicht nicht aus, um alle zulässigen Reifengrößen am Auto zu ermitteln. Denn hier finden Autofahrer lediglich eine zulässige Reifengröße, aber keine Angaben zu alternativen Größen. Darauf weist der TÜV Süd hin. Autofahrer können das sogenannte Certificate of Conformity (COC) zurate ziehen. Diese EG-Übereinstimmungsbescheinigung für das Fahrzeug wird beim Neuwagenkauf mitgeliefert. Hier finden sich alle vom Fahrzeughersteller freigegebenen Rad- und Reifenkombinationen. Vincenzo Lucà vom TÜV Süd betont allerdings: "Mit der angegebenen Größe im Fahrzeugschein machen Autofahrer erstmal nichts falsch."

Auch die Internetseiten der Reifenhersteller geben Auskunft. Hier gibt es entsprechende Datenbanken. Mithilfe der Kfz-Schlüsselnummern aus der Zulassungsbescheinigung oder über die Eingabe von Hersteller/Fahrzeugtyp/Modelljahr/Motorisierung können Autofahrer eine Auswahl an Reifengrößen finden, die für ihren Wagen vom Hersteller freigegeben sind.

Entscheiden sich Autofahrer für eine Reifengröße, die zwar zugelassen, aber nicht im Fahrzeugschein eingetragen ist, können sie diese nachtragen lassen. "Das kann man auf dem Landratsamt machen lassen", erklärt Lucà. Autofahrer bringen dann am besten eine Bescheinigung des Herstellers mit, in der steht, dass die alternative Reifengröße freigegeben ist. Allerdings ist dieser Nachtrag keine Pflicht. Eine andere Möglichkeit ist, dass Autofahrer sich vom Händler eine Liste mit allen zugelassenen Reifengrößen geben lassen, die sie immer mitführen. Das kann zum Beispiel das COC sein. Allerdings rät der TÜV Süd, hiervon nur eine Kopie im Auto zu haben, da es ein wichtiges Dokument ist, das nicht verloren gehen sollte.

Wichtig ist, dass Autofahrer beim Autokauf überprüfen, dass auf dem Autoreifen ein ECE-Prüfzeichen ist. Dieses Prüfzeichnen wird als "E" dargestellt und bestätigt die Einhaltung der europäischen Norm. Die Größenbezeichnung des Reifens, also die Reifenkennzeichnung, ist ebenfalls auf dem Reifen selbst angegeben und für den Laien nur schwer zu entziffern. Sie enthält zum Beispiel Reifenbreite, Felgendurchmesser, Tragfähigkeit und Höchstgeschwindigkeit. Diese Angaben müssen Autofahrer mit dem Zulassungspapier abgleichen.

dpa

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