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Stadtflitzer sind auf der Autobahn oft Spritfresser

Verkehr Stadtflitzer sind auf der Autobahn oft Spritfresser

Tempo 30 ist sparsamer als Tempo 50, kleine Autos schlucken wenig Sprit und Schalten per Hand ist effizienter als die Automatik: Rund um den Kraftstoffverbrauch von Autos gibt es viele Mythen. Wahr sind aber nicht alle, sagen Experten.

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Der Kraftstoffverbrauch des Autos hängt vor allem davon ab, wo es unterwegs ist: Manche Modelle sind auf der Autobahn besonders sparsam, andere im Stadtverkehr.

Quelle: Markus Scholz

Stuttgart. Kleine, leichte Flitzer sind in der Stadt sehr sparsam, schreibt die Zeitschrift "auto motor und sport" (Ausgabe 26/2015). Auf der Autobahn verbrauchen sie möglicherweise mehr als Fahrzeuge mit besserer Aerodynamik. Auf der Landstraße sind wieder andere Modelle im Vorteil.

Beim Kauf sollten sich Verbraucher daher gut überlegen, wo sie mit ihrem Auto die meiste Zeit verbringen. Denn das eine Auto, das überall besonders sparsam ist, gibt es nicht.

Grundsätzlich gilt dabei: Die Verbrauchsangaben der Hersteller sind nur bedingt vertrauenswürdig, so die Experten. In der Praxis liegen die Werte meist 20 bis 30 Prozent höher. Große Abweichungen gibt es den Angaben nach vor allem bei kleinen Motoren. Bei Antrieben mit drei Liter Hubraum oder mehr liegt der reale Verbrauch dagegen sogar manchmal unter den Herstellerangaben.

Viele Mythen rund um den Spritverbrauch von Autos stimmen außerdem nicht oder nicht mehr. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe schlucken zum Beispiel nicht automatisch mehr Kraftstoff als ein Modell mit Handschaltung. Und Tempo 30 ist in der Stadt nicht zwingend effizienter als Tempo 50. Denn die meisten Verbrennungsmotoren arbeiten bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 90 km/h am effizientesten.

Wahr ist dagegen, dass moderne Pkw sparsamer sind als ältere: Seit 2003 sei der Durchschnittsverbrauch der von "auto motor und sport" getesteten Autos um gut ein Drittel (34 Prozent) gesunken.

dpa

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