Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Spritpreise im Sinkflug - Abends ist tanken am günstigsten

Auto Spritpreise im Sinkflug - Abends ist tanken am günstigsten

Wer biegt derzeit nicht gern zur Tankstelle ab? Benzin und Diesel sind so günstig wie seit Jahren nicht. Beim Diesel kommt sogar die 1-Euro-Marke in Sicht. Sparfüchse sollten wissen: Noch günstiger ist tanken abends.

Voriger Artikel
Neue Einstiegsdiesel für drei BMW-Baureihen
Nächster Artikel
Zehnkampf auf der Überholspur - Detroit zeigt PS-Protze

Tipp für Sparfüchse: Wer zwischen 18.00 und 20.00 Uhr tankt, hat nach ADAC-Erkenntnissen die besten Chancen, den billigsten Sprit zu zapfen.

Quelle: Andrea Warnecke

München. Der Dieselpreis kratzt weiter an der 1-Euro-Marke. Am Donnerstag (15. Januat) verlangte eine Tankstelle im rheinland-pfälzischen Asbach zeitweise 99,9 Cent je Liter, im bayerischen Grafenwöhr lag der Preis zwischenzeitlich bei exakt 1 Euro. Am Vortag hatte der Dieselpreis erstmals seit März 2009 wieder die Marke von einem Euro unterboten und stand an zwei Tankstellen im schleswig-holsteinischen Elmshorn für einige Zeit bei 99,9 Cent. Im bundesweiten Durchschnitt ist der Dieselpreis mit 1,115 Euro je Liter aber weiter noch ein ganzes Stück von der 1-Euro-Marke entfernt.

Auch bei dem derzeit niedrigen Preisniveau schwanken die Spritpreise im Tagesverlauf: Laut dem ADAC haben Autofahrer abends zwischen 18.00 und 20.00 Uhr die besten Chancen, besonders billigen Sprit zu zapfen. Das gilt nach Erkenntnissen des Clubs für alle Tage - von Montag bis Sonntag. Nachts sind Benzin und Diesel am teuersten, ab dem frühen Morgen sinken die Preise dann kontinuierlich, bis sie abends ihren Tiefststand erreichen.

Autofahrer können die aktuellen Preise seit Herbst 2013

im Internet oder via Smartphone-App vergleichen. Grundlage für die Angebote sind die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe des Bundeskartellamtes, an die die Anbieter jede Preisanpassung melden müssen. Die Stelle war eine Reaktion auf die Rekordpreise 2012. Damals waren die Spritpreise zeitweise auf 1,70 je Liter gestiegen.

 

Der günstige Kraftstoff mag den einen oder anderen Autofahrer jetzt zum Hamstern verleiten. Doch Achtung: Für die Lagerung gibt es Vorschriften, erklärt Carsten-Michael Pix vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV). Demnach dürfen in Kleingaragen bis 100 Quadratmeter maximal 20 Liter Benzin gebunkert werden und bis zu 200 Liter Diesel, da dieser schwerer entzündlich ist als Benzin.

Beides gehört dem DFV-Sprecher zufolge in bruchsichere und dichte Behälter, "am besten in eindeutig erkennbare und beschriftete Kraftstoffkanister". In größeren Garagen sei das Lagern von Spritvorräten verboten. Und in Wohnräumen dürften nur kleine Mengen brennbarer Flüssigkeiten wie etwa Reinigungsbenzin oder Spiritus für den Hausgebrauch aufbewahrt werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles