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Britisches Start-up bringt Blinker ans Fahrrad

Verkehr Britisches Start-up bringt Blinker ans Fahrrad

Ein britisches Start-Up will mit ihren Fahrrad-Blinkern für mehr Sicherheit sorgen. In Deutschland sind Zusatzleuchten am Zweirad bislang aber verboten. Dennoch könnten sich die Blinker auch als Trend unter deutschen Radlern durchsetzen.

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Richtungsanzeiger am Radl: Die Winglights des britischen Start-ups Cycl sollen zeigen, wo es beim Abbiegen mit dem Fahrrad langgeht.

Quelle: Cycl

London/Berlin. Das britische

Start-up-Unternehmen Cycl will die Sicherheit von Radlern mit Blinkern für den Fahrradlenker verbessern. Die Winglights genannten Leuchten werden an den Lenkerenden befestigt und durch Antippen mit dem Finger vor dem Abbiegen aktiviert, erläutert der Hersteller mit Sitz in London. Auswechselbare Batterien liefern den Strom für die Leuchten.

 

Der Vertrieb soll im ersten Quartal 2015 starten und anfangs vornehmlich über das Internet erfolgen. Mit internationalen Sportartikel-Ketten stehe man in Verhandlungen. In der teuersten Ausführung zum Verschrauben sollen die Fahrradblinker um die 30 Euro kosten. Daneben will Cycl noch eine günstigere Version anbieten, bei der die Richtungsanzeiger mit Magneten am Lenker befestigt werden.

Interessierten Radlern in Deutschland empfiehlt der Hersteller, die Blinker unterstützend zum Handzeichen beim Abbiegen zu benutzen. Wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) erläutert, sind Zusatzleuchten am Fahrrad weder zugelassen noch genehmigungsfähig, denn in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) heiße es dazu: "An Fahrrädern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein."

Es könnte laut dem ADFC theoretisch passieren, dass die illegale Beleuchtung wieder abgebaut werden muss oder dass Versicherungen bei einem Unfall ein Mitverschulden des Radfahrers unterstellen, weil das Fahrrad nicht vorschriftsmäßig beleuchtet war. Das sei in der Praxis aber unwahrscheinlich.

dpa

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