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BMW R nineT Racer lässt die wilden 70er wieder aufleben

Verkehr BMW R nineT Racer lässt die wilden 70er wieder aufleben

Den Geist der klassischen Sportmotorräder der frühen 1970er Jahre lässt BMW auf der Intermot in Köln gerade wieder aufleben. Die R nineT Racer bemüht sich besonders um einen authentischen Retro-Look. Ihre Technik jedoch ist auf dem neuesten Stand. Was kann der Renner?

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Zurück in die 70er Jahre: Mit der neuen R nine T Racer zeigt BMW auf der Motorradmesse Intermot in Köln einen Retro-Renner mit der Technik von heute. Foto: Henning Kaiser

Köln. Mit der Retro-Maschine R nineT Racer will BMW die frühen 1970er Jahre wieder lebendig machen - allerdings mit der Technik von heute. Es lässt sich optional mit einer automatischen Stabilitätskontrolle ausstatten.

Wie der Motorradhersteller bei der Premiere auf der Messe

Intermot in Köln (Publikumstage 6. bis 9. Oktober) mitteilte, verfügt das halbverkleidete Sportmotorrad außerdem über serienmäßiges ABS. Beim Look dagegen hält sich der Renner klar an klassische Vorbilder aus der Ära: Knappe Halbschalenverkleidung, Stummellenker, Höckersitzbank und zurückgesetzte Fußrasten prägen den Auftritt.

Serienmäßig drehen sich zwei Leichtmetall-Gussräder in Fünfspeichenoptik. Auf Wunsch kann der Kunde auch Draht-Speichenräder ordern. Der dreigliedrig modular aufgebaute Gitterrohrrahmen aus Stahl sorgt laut Hersteller dafür, dass weitere Individualisierungen, darunter diverse Sitzbankoptionen, möglich werden. Die Optik mit weißer Lackierung und farbigen Dekor lehnt sich an die klassischen Motorsport-Hausfarben an. Zum klassischen Gesamtbild tragen auch der in Silber lackierte Rahmen und der schwarze Antriebsstrang bei.

Angetrieben wird der Racer von einem Zweizylinder-Boxer, der aus 1170 Kubikzentimeter (ccm) 81 kW/110 PS schöpft. Das sorgt laut BMW für eine Beschleunigung in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und lässt den Vortrieb erst jenseits einer Spitze von 200 km/h enden. Das maximale Drehmoment von 116 Nm liegt bei 6000 Touren an. Die Racer kommt im März 2017 auf den Markt und kostet laut BMW mindestens 13 300 Euro.

Der Racer erweitert die seit 2013 lancierte reduzierte R nineT-Reihe. Parallel zeigt BMW in Köln die puristische Roadster-Variante nineT Pure. "So stark, wie sich die Szene der klassischen Motorräder und Customizer in den letzten Jahren entwickelt hat, kann längst nicht mehr von einer kurzfristigen Modeerscheinung gesprochen werden", sagt BMW-Sprecher Rudolf-Andreas Probst. Das Unternehmen reagiere auf die steigende Nachfrage nach puristischen Modellen mit der eigenständigen Erlebniswelt "Heritage". Und schon auf der Messe Eicma in Mailand (10. bis 13. November) will BMW ein weiteres Modell präsentieren.

dpa

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