Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Allergiker sollten Pollenfilter im Auto wechseln

Verkehr Allergiker sollten Pollenfilter im Auto wechseln

Spätestens jetzt im Frühjahr haben viele Pollen Hochkonjunktur - und betroffene Autofahrer plagen sich mit Niesanfällen und Augenjucken. Was hilft am Steuer gegen Heuschnupfen?

Voriger Artikel
Batterie ist Pannengrund Nummer eins
Nächster Artikel
Anpassbare Innenpolster machen Motorradhelme sicherer

Heftige Niesattacken können Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ablenken. Allergiker sollten daher den Pollenfilter regelmäßig wechseln.

Quelle: Franziska Gabbert

Berlin. Allergiker sollten Pollenfilter im Auto mindestens einmal im Jahr ersetzen. Das rät Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB).

Autos werden heute serienmäßig mit den Filtern ausgestattet. Dort sammeln sich laut DAAB aber nicht nur Pollen, sondern auch Staubpartikel, Schimmelpilzsporen oder Bakterien. Die Pollenfilter können nur eine begrenzte Menge dieser Partikel aufnehmen.

Das regelmäßige Abwischen des Armaturenbretts mit einem feuchten Tuch und Absaugen der Polster reduziere die Pollenlast im Auto ebenso. Jacken, auf denen noch Pollen sein können, legt man am besten vor der Fahrt in den Kofferraum.

Niesen, tränende und juckende Augen oder angeschwollene Augenlider sind typische Symptome von Pollenallergikern. "Das sind Störungen der Aufmerksamkeit, die im Straßenverkehr gefährliche Folgen haben können", sagt Hannelore Herlan von der Deutschen Verkehrswacht. Autofahrer mit starken Symptomen bei Heuschnupfen sollten auch bei wärmeren Temperaturen auf das Gebläse verzichten. Herlan rät auf längeren Fahrten zu Pausen, in denen das Auto über alle Türen komplett gelüftet wird, anstelle sich ständig dem Luftstrom auszusetzen.

Abhilfe können auch Medikamente schaffen: "Sogenannte Antihistaminika machen nicht mehr so müde wie noch vor einigen Jahren. Doch als Autofahrer sollte man sich immer beim Arzt oder Apotheker informieren, ob es Einschränkungen gibt", sagt Schwalfenberg. Wer sich vor langen Touren zu schlapp wegen der starken Symptome fühlt, sollte andere ans Steuer lassen oder andere Verkehrsmittel nutzen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles