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Akku raus: E-Bikes sicher mit dem Auto transportieren

Verkehr Akku raus: E-Bikes sicher mit dem Auto transportieren

Der Sommerurlaub steht bevor, und das Elektrofahrrad kommt mit. Auf dem Fahrradträger lassen sich E-Bikes mit dem Auto sicher transportieren. Doch Reisende sollten nicht vergessen, für die Fahrt den Akku aus dem Fahrrad zu nehmen.

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Das E-Bike mit in den Urlaub zu nehmen, ist für viele unverzichtbar. Bei dem Transport mit einem Auto gibt es jedoch einiges zu beachten.

Quelle: Rainer Jensen

Kiel. Wie das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) informiert, kann Regen zu Kurzschlüssen bei Lithium-Ionen-Akkus führen. "Aufgrund der hohen Energiedichte ist ein gewisses Risiko von Explosionen und Bränden vorhanden", erklärt Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des IFS.

Achtsam müssen E-Bike-Fahrer auch sein, wenn ein Lithium-Ionen-Akku während des Transports beschädigt wird. Heruntergefallene Akkus können ebenfalls in Brand geraten. Besser ist es, den Akku im Auto nicht frei herumliegen zu lassen und sicher zu verstauen. Zu Problemen kann es auch kommen, wenn der Akku mehrere Monate unbenutzt ist. Wenn er nach langer Zeit aufgeladen wird, kann es zu Tiefentladungen kommen. Die Spannung des Akkus kann dadurch sinken. Dauerhafte Schäden bis hin zur völligen Entladung sind die Folge.

Grundsätzlich sollten Lithum-Ionen Akkus weit entfernt von brennbaren Materialien aufgeladen werden. Das IFS hatte bereits einen Fall untersucht, bei dem ein Ehepaar einen Akku im Hotelzimmer aufgeladen hatte. In der Nacht explodierte das Modul, lediglich die Frau konnte gerettet werden. Steinböden eignen sich als Untergrund laut IFS am besten. E-Bike-Fahrer sollten ebenfalls nur das Ladegerät nutzen, das vom Hersteller mitgeliefert wurde. Geht ein Lithium-Ionen-Akku kaputt, sollte das Modul fachgerecht entsorgt werden. Dabei ist wichtig, die Kontaktflächen beziehungsweise Pole des Akkus abzukleben.

dpa

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