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Zurück ins goldene Schlager-Zeitalter

Dresdner Salondamen Zurück ins goldene Schlager-Zeitalter

Kess behütet, in feierliche dunkelrote Roben gewandet und mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen betreten die Dresdner Salondamen die Bühne im Landhotel Staats. Die fünf Damen sind allesamt stimmlich und an ihren Instrumenten perfekt ausgebildet und harmonieren bestens miteinander. Und haben ihren Spaß.

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Die Dresdner Salondamen überzeugten stimmlich und instrumental mit perfekter Show im Lengeder Hotel Staats.

Quelle: nic

Lengede. „Musik, Musik, Musik“: Die Dresdner Salondamen entführten im Lengeder Landhotel Staats die Gäste ins goldene Zeitalter des Schlagers. Sogleich legten sie mit dem Wild Cat Blues los und zeigten ihr instrumentales Können. „Heute ist ein wunderschöner Sommerabend und wem es in den Beinen zuckt, der muss sich nicht bremsen. Wir haben Platz zum Tanzen vor der Bühne gelassen“, forderte Sängerin und Geigerin Susann Jacobi die 130 Gäste auf.

Gemeinsam mit Juliane Gilbert an Cello und Kontrabass, Franziska Graefe an der Violine, Silke Krause am Piano und Cecile Pfeiff an Klarinette und Saxofon bot sie einen bunten Querschnitt durch das Programm der Damen, das aus Schlagern der 20er, 30er und 40er Jahre besteht. In der gemütlichen Atmosphäre des Landhotels mit kleinen Tischen und vielen flackernden Kerzen fühlte sich der Besucher tatsächlich zurück versetzt in die Zeit der großen Revuen. Und zum kraftvoll intonierten „Kann denn Liebe Sünde sein?“ schmeckten die „Kulturhappen“ aus der Küche den Landhotels gleich noch einmal so gut.

„Zarah Leander ist mein großes stimmliches Vorbild. Wir alle verehren sie“, bekräftige Susann Jacobi, um gleich darauf das bekannte „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ anzustimmen. Mit einer Gänsehaut erzeugenden, sehr eindringlichen Stimme ließ sie die Klänge des Liedes sanft in den Zuschauerraum fließen. Ihre Kolleginnen an den Instrumenten standen ihr in nichts nach und entlockten Geigen, Bass, Piano und Klarinette sanfte und harmonische Töne.

Dann wurde es lustiger. Ein „Zigeunertanz“ verleitete zum Mitwippen und der ulkige Text des Krokodil-Liedes mit vielen gezwitscherten Tirilis erntete lang andauernden Applaus.

So zeigten die fünf Damen, dass sie sich auf jedem musikalischen Terrain absolut sicher bewegen können. Da glaubt man ihnen die gesungene Aussage: „Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück, ich brauche nur Musik, Musik, Musik!“ aufs Wort und lässt sich gern in musikalische Welten der Vergangenheit entführen.

Nicole Laskowski

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