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Zug-Testfahrt auf alter Bahnstrecke

Wendeburg Zug-Testfahrt auf alter Bahnstrecke

Zu einer ganz besonderen Aktion lädt die Gemeinde Wendeburg zusammen mit der Initiative „Pro Zug-kunft“ am Sonntag ab 10.45 Uhr ein: Per Fahrrad geht es für alle Interessierten vom Bahnübergang am Ende der Bahnhofstraße in Wendeburg entlang der seit mehreren Jahrzehnten stillgelegten Zugstrecke Celle-Braunschweig. Der Grund: Am Sonntag finden dort Zug-Testfahrten statt, da die Strecke von Wendeburg nach Braunschweig möglichst reaktiviert werden soll.

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Im Jahr 2015 erfolgte am Logistikzentrum bei Harvesse bereits die Reaktivierung eines Teilabschnitts der alten Bahnstrecke – allerdings nur für den VW-Güterverkehr.
 

Quelle: Rolf Ahlers

Wendeburg.  Den Wunsch nach der Reaktivierung der Bahnstrecke gibt es schon lange. „Es gibt viele Pendler, die von oder über Wendeburg nach Braunschweig fahren, die Bahnstrecke könnte also zusätzlich auch noch den Straßenverkehr entlasten“, erklärt Gerd Albrecht, Bürgermeister der Gemeinde Wendeburg.

Daher ging schon einmal eine Bewerbung an das Land Niedersachsen, das acht alte Bahnstrecken reaktivieren wollte und die Gemeinden aufrief, sich dafür zu bewerben – Wendeburg war unter den ausgewählten Kandidaten. „Allerdings erfüllte unsere Strecke damals nicht ganz das nötige Kosten-Nutzen-Verhältnis“, so Albrecht – daher solle nun eine neue Prüfung erfolgen. Dafür müsse jedoch ein bestimmtes Kriterium erfüllt sein, wie Albrecht erläutert: Entlang der Bahnstrecke befindet sich die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), in der sensible Messungen vorgenommen werden. Am Sonntag soll mit Fahrten von drei Personen- und einem Güterzug getestet werden, ob diese Messungen durch mögliche Erschütterungen, die die Züge hervorrufen können, beeinträchtigt werden. Ergeben die Testfahrten keine Beeinträchtigungen der PTB, kann es bei der möglichen Reaktivierung der Bahnstrecke Wendeburg-Braunschweig einen Schritt weitergehen.

„Die Kosten für die Testfahrten übernimmt zum Großteil die Stadt Braunschweig – daher geht an sie ein großes Dankeschön“, so Albrecht.

Ein kleiner Teil der Strecke ist übrigens sogar schon wieder für den Güterverkehr in Betrieb: VW sanierte den Abschnitt vom Logistikzentrum bei Harvesse zum Werk in Braunschweig (PAZ berichtete), ein Teil davon könnte auch für den Personenverkehr genutzt werden.

Von Dennis Nobbe

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