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Wunderling ist neue Gleichstellungsbeauftragte

Gemeinderat Lengede wählte Wunderling ist neue Gleichstellungsbeauftragte

Während bei der Gemeinderatssitzung in Lengede am Dienstag Einigkeit bei der Abstimmung über die neue Gleichstellungsbeauftragte herrschte, sah dies bei den Bebauungsplänen für Lengede, Broistedt und Klein Lafferde anders aus.

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Sabine Wunderling, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lengede.

Lengede. Sabine Wunderling ist ab sofort die neue Gleichstellungsbeauftragte in Lengede. Jahrelang habe sich die Gemeinde bemüht, jemanden zu finden, der diesen Posten übernehmen will - ohne Erfolg, erklärte Bürgermeisterin Maren Wegener. Nun fand sich Sabine Wunderling für die Aufgabe, die derzeit in der Gemeindeverwaltung zuständig für Tätigkeiten des Standesamtes, der Gewerbeangelegenheiten und der zentralen Beschaffung ist. Einstimmig entschied sich der Gemeinderat am Dienstagabend für die 47-Jährige.

„Die Tätigkeiten der Gleichstellungsbeauftragten sind auch für unsere Verwaltung von Vorteil und Nutzen. Davon kann die Politik profitieren, aber auch die Vereine und Verbände im Ort“, betonte Wegener. „Als Frau Wegener auf mich zukam und mir den Posten vorschlug, konnte ich mir das spontan vorstellen. Nach einer Woche Bedenkzeit habe ich schließlich zugesagt“, erzählt Wunderling. Sie ist nun mit 15 Prozent einer Vollzeitstelle (5,85 Wochenstunden) nebenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde. Ihre bisherigen Tätigkeiten sollen zunächst auf eine Springerkraft übertragen werden.

Bei den Abstimmungen über die Bebauungspläne für „Broistedt Süd“, in dem die ursprünglich geplante Anzahl von sechs Mehrfamilienhäuser-Grundstücken auf zehn erhöht werden soll, dem „Schachtweg“ sowie dem „Uetschenkamp“ in Klein Lafferde herrschte dagegen keine klare Einigkeit. Während die SPD-Fraktion für die Pläne stimmte und damit aufgrund ihrer Mehrheit im Rat diese beschloss, entschied sich die Fraktion CDU/FDP dagegen. Die Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage in Broistedt, die für 2018 geplant ist, wurde wiederum einstimmig beschlossen. Die Kosten werden dabei auf rund 120 000 Euro geschätzt, 90 000 Euro will das Land Niedersachsen beisteuern, erläuterte Wegener.

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