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Lengede/Vechelde/Wendeburg Woltwiescher Siedler im Sachsenland
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Woltwiescher Siedler im Sachsenland
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08:59 01.08.2014
Die Reisegruppe vor der Dresdner Frauenkirche. Quelle: oh

Zunächst ging es zur Gedenkstätte nach Bautzen. Unter fachlicher Führung wurde den Siedlern dort die Geschichte des ehemaligen „Stasi-Knastes“ Bautzen 2 erklärt. Siedler Kurt Zänsch erklärt: „In der Haftanstalt wurde während des Dritten Reiches, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur politische Gegner unter unmenschlichen Haftbedingungen gefangen gehalten.“ Zu besichtigen waren neben der Ausstellung die Arrestzellen und der Isolationstrakt.

Nach einem Abstecher in die sehenswerte Altstadt Bautzens ging es zum Nachtquartier nach Görlitz. Am nächsten Morgen erkundeten die Siedler ausgiebig die Stadt teils mit dem Bus und zu Fuß mit einem Gästeführer. Zänsch: „Für viele ist Görlitz sogar die schönste Stadt Deutschlands. In der gut erhaltenen historischen Altstadt gibt es viel von der über 900-jährigen Geschichte zu erfahren.“

Die nächsten Reiseziele waren Zittau und Oybin, wo die Siedler die Bergkirche (Hochzeitskirche) besichtigten. Das Besondere: Die Kirche hatte man dem Verlauf des Felsen angepasst.

Die Rückfahrt führte die Siedler durch das Oberlausitzer Bergland. Ein Zwischenstopp wurde in Herrnhut unternommen. „Hier haben wir die Firma Herrnhuter Sterne besichtigt. Die Original Herrnhuter Sterne schmücken in der Advents- und Weihnachtszeit viele Wohnungen, Kirchen und Plätze“, so Zänsch. „Seit über 160 Jahren werden sie in Handarbeit in den verschiedensten Farben und Größen gefertigt, wobei ein jeder Stern stets 25 Zacken besitzt.“

Am dritten und letzten Tag der Sachsen-Reise ging es nach Dresden. „Die beeindruckenden Bauten sind am Ufer der Elbe aneinandergereiht wie die Perlen einer Kette“, beschreibt der Siedler, „die Semperoper, der Zwinger, die Hauptkirche und die wiedererrichtete Frauenkirche, die wir auch unter fachlicher Führung besichtigt haben.“

sip