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Lengede/Vechelde/Wendeburg „Wir wollen einiges für die Region auf die Beine stellen“
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg „Wir wollen einiges für die Region auf die Beine stellen“
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00:15 26.01.2014
Die neuen Regionaldiakone der Propsteijugend Vechelde: Heidi Michaelsen und Heiko Grüter-Tappe. Quelle: web
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Ihren Dienstsitz haben die 38-Jährige aus Vechelde und ihr Kollege (42) aus Hornburg im Landkreis Wolfenbüttel in Köchingen. Zuständig sind sie aber für die Region Nord, die von Duttenstedt bis Braunschweig-Völkenrode reicht, sowie für etwa 3000 Kinder und Jugendliche. Gemeinsam teilen sie sich die Stelle mit 38,5 Wochenstunden.

Während Michaelsen ein bekanntes Gesicht in der Region ist - sie arbeitet seit 2001 in der Propstei als Diakonin, war in Elternzeit und ist nun zurück - ist Grüter-Tappe neu in der Propstei Vechelde. Er ist zudem - ebenfalls mit einer halben Stelle - in der Region Braunschweig Regionalkoordinator für das Projekt „Religion in der Oberschule/Gesamtschule wahrnehmen und begleiten“.

Das Arbeitsfeld der beiden ist weit gesteckt und reicht vom Konfirmandenbereich über Teamer-Fortbildung bis hin zu Freizeiten. „Es gehört aber auch eine Menge Verwaltungstätigkeit dazu, zum Beispiel, Zuschussanträge zu stellen“, erklärt Grüter-Tappe. Denn: „Jeder, der mitmachen möchte, soll das auch können - unabhängig vom Geldbeutel.“ Michaelsen hat sich vorgenommen, die Kinderbibeltage fortzusetzen, Grüter-Tappe möchte einen anderen Schwerpunkt setzen: „Ich will meine Liebe zum Wasser einbringen. Vor meinem Studium habe ich mich zum Schwimmlehrer ausbilden lassen.“ Das will er nun weitergeben - sei es mit einer Segelfreizeit oder mit Fortbildungen zum Rettungsschwimmer. Auch die Kooperation zwischen den Gemeinden möchte der 42-Jährige vertiefen, der darin den künftigen Weg der Kirche sieht: „Gerade im Hinblick auf die engen personellen und finanziellen Ressourcen.“

Ihren nächsten Einsatz haben sie bei einer Konfirmandenfreizeit in Clausthal-Zellerfeld, wo sie eine Fortbildungseinheit für Teamer leiten. Dass es eine gute Zusammenarbeit wird, daran haben die beiden Regionaldiakone keine Zweifel: „Wir kennen uns schon länger und es gibt keine Reibungsverluste“, sagt Grüter-Tappe. „Wir glauben, dass wir für die Region einiges auf die Beine stellen können.“

web

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