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Lengede/Vechelde/Wendeburg Wendeburger protestierte gegen Zustände in seinem Heimatland Nicaragua
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Wendeburger protestierte gegen Zustände in seinem Heimatland Nicaragua
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17:00 30.06.2018
Erwid Valdivia hat mit diesem Plakat vor der nicaraguanischen Botschaft in Berlin gegen die Entwicklung in seinem Heimatland protestiert. Quelle: Thomas Freiberg
Wendeburg

Erwid Valdivia ist seit 2012 in Wendeburg zu Hause, hat aber die nicaraguanische Staatsbürgerschaft und nimmt regen Anteil an der Entwicklung in seinem Heimatland, wo sich die Lage seit dem Beginn der Studentenproteste im April dramatisch zugespitzt hat.

Um ein Zeichen gegen das Vorgehen der Regierung zu setzen und den zivilen Ungehorsam von seiner Wahl-Heimat Deutschland aus zu unterstützen, hat der 50-Jährige zwei Tage lang vor der Botschaft von Nicaragua in Berlin protestiert.

Nicaragua steht am Rande eines Bürgerkriegs

Es gab zwar schon lange Berichte darüber, dass der frühere linke Guerillero Daniel Ortega es als Präsident nicht so genau nehme mit der Demokratie. Vieles lief im Vergleich mit anderen südamerikanischen Staaten allerdings auch recht gut. Doch seit April ist alles anders, das Land steht am Rande eines Bürgerkriegs.

Studenten haben unter anderem wegen einer Sozialreform Proteste gegen Ortega losgetreten, immer wieder gehen Hunderttausende Menschen auf die Straßen. Die Polizei geht hart gegen die Demonstranten vor. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International berichten von bis zu 130 Toten, darunter viele Jugendliche.

Valdivia ist 2004 nach Deutschland gekommen, nachdem er in Nicaragua seine heutige Frau Hildegard Garming kennengelernt hatte.

„Wir haben dort gemeinsam in einem landwirtschaftlichen Projekt gearbeitet“, berichtet sie. In der Folgezeit wurden zwei Kinder geboren und die Familie hat vier Jahre in Costa Rica gelebt. Seit 2012 ist sie in Wendeburg daheim.

„Die gesamte Familie meines Mannes lebt in Nicaragua – die Eltern ebenso wie die drei Schwestern mit ihren Männern und Kindern. Wir haben engen Kontakt zu ihnen, auch wenn regelmäßige Besuche leider nicht möglich sind“, sagt Garming. Informationsquellen über die Ereignisse in Nicaragua sind Freunde und Familien vor Ort sowie per Internet die nicaraguanischen Zeitungen, Fernseh- und Radiosender und teilweise auch Youtube-Kanäle.

Von Kerstin Wosnitza

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