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Lengede/Vechelde/Wendeburg Schmidt geht in den „Feuerwehr-Ruhestand“
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Schmidt geht in den „Feuerwehr-Ruhestand“
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12:08 07.02.2018
Bernd Hlawa (l.) soll das Amt des Gemeindebrandmeisters von Helge Schmidt (r.) übernehmen. Das Bild zeigt das Noch-Führungsteam des Gemeindekommandos mit Bürgermeister Gerd Albrecht.   Quelle: Archiv
Wendeburg

Die volle Amtszeit von sechs Jahren hat er damit nicht voll bekommen, denn er erreicht Ende Februar bereits die Altersgrenze von 63 Jahren für den aktiven Feuerwehrdienst.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt Schmidt. Mit dem Ausscheiden und dem Wechsel in die Altersabteilung der Feuerwehr Wense wird die Arbeit für ihn weniger, auf der anderen Seite hätte er gerne noch Projekte weiterbegleitet: den Neubau von Feuerwehr-Häusern, die Beschaffung von neuen Fahrzeugen, die Einführung des Feuerwehr-Verwaltungsprogramms.

Hinter Schmidt liegen viereinhalb herausfordernde, interessante, aber auch arbeitsintensive Jahre als Gemeindebrandmeister. „Auch wenn es nach Eigenlob aussieht: Ich war und bin auch heute noch der Meinung, dass ich vor knapp fünf Jahren der Richtige für diese Funktion war“, sagt er. Er habe damals Veränderung gewollt und sei bereit gewesen, dafür auch Verantwortung und Mehrarbeit zu übernehmen. Feuerwehr hat der Wenser gelebt, sie hatte die letzten 30 Jahre beim ihm immer Vorrang.

Die Frage nach der Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf hat sich für Schmidt nie gestellt – bereits Ende Februar 2010 beendete er seine berufliche Tätigkeit bei einem großen Telekommunikationsunternehmen. „Damit es in Zukunft aber etwas leichter wird, Ehrenamt und Beruf miteinander zu verbinden, wurde im Dezember 2018 die Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wendeburg dahingehend geändert, dass dem Gemeindebrandmeister zwei Stellvertreter zur Seite gestellt werden“, so Schmidt.

Bernd Hlawa aus Harvesse, bisheriger Stellvertreter, soll Schmidts Posten übernehmen. Die Anhörung des Kreisbrandmeisters und ein entsprechender Ratsbeschluss stehen noch aus. Auch seine beiden Stellvertreter müssen noch bestimmt werden.

„Schade, dass du schon aufhören musst“, diesen Satz bekommt Schmidt zurzeit oft zu hören. „Das ist für mich ein persönlicher Erfolg“, sagt er. Mehr Zeit werde er jedoch im „Feuerwehr-Ruhestand“ nicht haben. Denn: „Ruheständler haben nie Zeit.“

Von Mirja Polreich

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