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Lengede/Vechelde/Wendeburg „Wehren gehen einen mutigen Weg“
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg „Wehren gehen einen mutigen Weg“
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21:26 07.05.2009
Das neue Kommando der künftigen Schwehrpunktfeuerwehr Vechelde-Wahle (von links): Daniel Goebel, Thomas Kreihe, Sascha Dier,Barbara Balke, Sascha Hoffmann, Frank Balke, Frank Knigge, Mario Götze, Martin Hanne, Rouven Lange, Manfred Roth, Michael Hanne, Christoph Meier, Frank Schinke, Christoph Klar, Sören Winter, Katrin Bock, Anya Kreihe, Jessica Dier, Gerrit Thiel. Matthias Lawrik, Christian Hoffmann und Dirk Schütz. Es fehlen Andreas Goral und Sven Wildschütz. Quelle: privat
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Vechelde-Wahle. Auf dem Programm steht unter anderem die Ernennung des neuen Ortsbrandmeisters und seiner Stellvertreter.

Chef des neuen Feuerwehrschwerpunktes wird der bisherige Vechelder Ortsbrandmeister Thomas Kreihe. Er, seine beiden Stellvertreter Christoph Meier und Michael Hanne sowie Zugführer Christian Hoffmann werden vom Vechelder Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) ihre Ernennungsurkunden erhalten. Bevor der offizielle Festakt mit der Bestellung des neuen Kommandos startet, findet um 19 Uhr im Festzelt ein Gottesdienst statt. Gegen 22.30 Uhr soll ein Feuerwerk abgebrannt werden.

Hintergrund: Die Bildung des neuen Feuerwehrschwerpunktes Vechelde/Wahle ist Teil des Feuerwehrkonzeptes, das im vergangenen Jahr vorgestellt und von den politischen Gremien beschlossen wurde. In erster Linie soll es die Tagesalarmtauglichkeit der Vechelder Wehren gewährleisten. Laut Michael Hanne, der an dem Konzept maßgeblich mitgewirkt hat, sei dieses Ziel erreicht. „Tagsüber bekommen wir 18 Leute zusammen und erreichen damit Zugstärke“, sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister, der bei der Berufsfeuerwehr Braunschweig arbeitet.

Voraussetzungen für die Gründung der Schwerpunktfeuerwehr – die laut Brandschutzgesetz für Kommunen ab 15000 Einwohner übrigens vorgeschrieben ist – waren: Erstens: Mindestens 42 Mitglieder. Es sind derzeit 80. Zweitens: Ein entsprechendes Feuerwehrhaus. Dies wurde bereits neu gebaut. Drittens: Drei Großfahrzeuge. Momentan verfügt die Wehr lediglich über eins. Ein zweites ist im Investitionsprogramm der Gemeinde Vechelde für 2010 bereits vorgesehen. Ein drittes soll später kommen. Die Voraussetzung sei aber trotzdem erfüllt, da insgesamt ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung stünden, sagt Feuerwehrexperte Hanne.

„Mit der Fusion gehen die Wehren und die Gemeinde einen mutigen Weg“, sagt Landrat Franz Einhaus. „Selbst wenn das Herz ,nein‘ gesagt hat, nehme ich respektvoll zur Kenntnis, dass der Verstand bei beiden Feuerwehren ,ja‘ gesagt hat und die Kommandos jeweils einstimmig die Beschlüsse zum Zusammenschluss gefasst haben.“

Hier sei es gelungen, in erster Linie die Schlagkraft der Wehren zu optimieren und die räumlich-technischen Voraussetzungen zu verbessern, erklärt der Verwaltungschef des Landkreises. Gleichzeitig warnt er davor, solche Modelle aus reinen Kosteneinsparungsgründen ohne Berücksichtigung lokaler Eigenarten oder Besonderheiten ungeprüft auf andere Gemeinden und Wehren zu übertragen.

Michael Lieb

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