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Wasser und Schweiß für das große Ziel

Feuerwehr Wense Wasser und Schweiß für das große Ziel

Mit schnellen Handgriffen wird die Versorgung von der kleinen Wasserstelle sichergestellt, dann sprinten die Männer mit weiteren Schläuchen über den Rasen, verbinden die verschiedenen Elemente. Wenig später kommt das Kommando „Wasser marsch“ und drei „Brandherde“ werden bekämpft,

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Alles muss schnell gehen: Die Männer sprinten mit Schläuchen über den Rasen und verbinden die verschiedenen Elemente.

Quelle: Kim Neumann

Wendeburg-Wense . Übung macht den Meister: Erstmals in ihrer 108-jährigen Geschichte hat sich die Freiwillige Feuerwehr Wense für den Landesentscheid am 13. September in Hermannsburg bei Celle qualifiziert. Dafür haben die Rettungskräfte des kleinen Ortes am Wochenende ausgiebig trainiert. „Wir wollen den Landkreis Peine würdig vertreten und uns so gut wie möglich verkaufen“, betont Ortsbrandmeister Helge Schmidt. An einen Sieg glaubt er allerdings nicht: „Das wäre vermessen.“

Für ein möglichst gutes Abschneiden in dem 30er-Feld treffen sich die aktiven Mitglieder, die für die Teilnahme infrage kommen, regelmäßig auf dem Bolzplatz am Waldrand. Hier haben sie die verschiedenen Fixpunkte und Abschnitte der Übung mit Sägespänen markiert. Angetrieben von Gruppenführer Stephan Weichhaus macht sich die acht Personen umfassende Truppe mit kurzen Verschnaufpausen immer wieder daran, das „Feuer im Dachgeschoss“ zu löschen.

So lautet der Auftrag bei dem Wettbewerb. Insgesamt neun Personen kämpfen gegen die Flammen: Neben dem Gruppenführer ein Maschinist, ein Melder sowie die aus jeweils zwei Mann bestehenden Angriffs-, Schlauch- und Wassertrupps. Während die teilnehmenden Wehren die Besetzung der drei Erstgenannten festlegen können, werden die Positionen der mit den Schläuchen hantierenden Duos vor dem Wettbewerb ausgelost.

Dementsprechend bereitet sich das Team von Weichhaus vor, häufig werden die Aufgaben gewechselt. Damit die Handgriffe in zehn Wochen in allen Aufstellungen einwandfrei funktionieren. Wichtig ist bei der Bewertung neben dem Gesamteindruck des Teams, dem Pflegezustand des Geräts und dem Auftreten des Gruppenführers vor allem die Zeit. Daher muss alles ganz schnell gehen. Obwohl sie während des Trainings ihre blauen T-Shirts statt der Feuerwehr-Anzüge tragen, steht den Männern der Schweiß angesichts der Hitze im Gesicht.

In Hermannsburg werden die neun Auserwählten dann in kompletter Ausrüstung antreten. Für den großen Tag haben die Wenser einen Bus gechartert, damit viele Freunde und Nachbarn sie begleiten können. „Die Nachfrage ist groß. Wir werden die Plätze in den kommenden Tagen vergeben“, verrät Schriftführer Bernd Brennecke, der sich freut, dass auch die Partnerwehr aus Wipshausen zum Anfeuern anreisen will. Bis dahin heißt es jedoch noch üben, üben, üben.

Marcus Giebel

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