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Warnstreiks bei Firma Stoll in Broistedt

IG Metall macht Druck Warnstreiks bei Firma Stoll in Broistedt

Die IG Metall macht mit Warnstreiks weiter Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde. Auch bei der Maschinenfabrik Stoll in Broistedt fanden Kundgebungen statt. Gewerkschafter machten ihre Forderungen deutlich.

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Brigitte Runge von der IG Metall sprach beim Warnstreik vor der Maschinenfabrik Stoll.
 

Quelle: Thomas Freiberg

Broistedt.  Mehr als 4000 Metaller legten am Mittwoch in Niedersachsen vorübergehend die Arbeit nieder, und auch in anderen Bundesländern gab es Kundgebungen. „In Broistedt bekamen die Mitarbeiter der Firma Stoll Verstärkung von Metallern aus anderen Betrieben im Umland“, berichtete Brigitte Runge von der IG Metall Salzgitter, die zu der Kundgebung aufgerufen hatte.

Zweimal unterbrachen bei Stoll die Kollegen ihre Arbeit, um der Forderung der Gewerkschaft Nachdruck zu verleihen. „Wir haben eine Kundgebung am Vormittag und eine am Nachmittag durchgeführt, um den Mitarbeitern der verschiedenen Schichten die Möglichkeit zu geben, teilzunehmen, erklärte Runge. Sie griff die Arbeitgeber in ihrer Rede scharf an: „Das Angebot der Arbeitgeber ist eine Provokation!“

Sie kritisierte auch, dass Flexibilität zwar an der Tagesordnung sei, jedoch immer einseitig zugunsten der Arbeitgeber – dabei sei es mehr denn je nötig, Fachkräfte auszubilden und auch zu halten. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und die Option, die Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden senken zu können. Schichtarbeiter, Eltern kleiner Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollten einen Teillohnausgleich erhalten, wenn sie ihre Arbeitszeit reduzieren. Die Arbeitgeber lehnen dies kategorisch ab, sie bieten zwei Prozent mehr Lohn plus Einmalzahlung. Die nächste Verhandlungsrunde ist am Dienstag, 16. Januar.

Von Kerstin Wosnitza

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