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Lengede/Vechelde/Wendeburg Albrecht einziger Bürgermeister-Kandidat
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Albrecht einziger Bürgermeister-Kandidat
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17:47 10.04.2019
Gerd Albrecht (Mitte) wurde 2011 als Nachfolger von Hans Peter Reupert (links) zum Bürgermeister der Gemeinde Wendeburg gewählt. Quelle: Archiv
Wendeburg

Wenn in der Gemeinde Wendeburg am Sonntag, 26. Mai, zeitgleich mit der Euro-Wahl auch ein neuer Bürgermeister gewählt wird, haben die Bürger es nicht allzu schwer: Einziger Kandidat ist der derzeitige Amtsinhaber Gerd Albrecht (CDU). So wird auf dem Wahlzettel nur sein Name auftauchen. Angekreuzt werden muss trotzdem, nämlich das Feld „Ja“ oder das mit „Nein“. Die einfache Mehrheit der Stimmen entscheidet.

Frist ist abgelaufen

Die Frist, bis zu der Kandidaten gemeldet werden konnten, ist am vergangenen Montag geendet. Die Grünen und die SPD hätten nach eigenen Angaben (PAZ berichtete) gern eigene Kandidaten aufgestellt, es hätten sich aber leider keine geeigneten Personen zur Verfügung gestellt. Albrecht wurde bei der Hauptversammlung der CDU mit überwältigender Mehrheit nominiert.

Wahlperiode beträgt sieben Jahre

„Ich habe mir natürlich gut überlegt, ob ich noch einmal antreten möchte“, sagt Albrecht im Gespräch mit der PAZ. Offizieller Beginn der nächsten Amtszeit ist der 1. November. Dann ist er 62 Jahre alt. Die Wahlperiode beträgt wegen der Synchronisierung der Bürgermeister-Wahl mit der des Gemeinderates sieben Jahre, Albrecht wäre dann also 69.

„Ich traue mir das aber zu und habe noch die Kraft und Energie für eine weitere Amtszeit. Ich kann mir im Gegenteil gar nicht vorstellen, mich jetzt in den Sessel zu setzen“, macht der Christdemokrat deutlich. Auch mache ihm die Arbeit nach wie vor sehr viel Spaß und es gebe noch viele Projekte, die er gerne weiter verfolgen und umsetzen wolle. Dazu gehört das neue Feuerwehrhaus für Meerdorf, die Anstrengungen für die Umsetzung des Anspruchs auf Kinderbetreuung, das geplante Seniorenheim in Wendeburg und eine Lösung für eine angemessene Kulturstätte in Bortfeld.

Positives Resümee

Seine erneute Nominierung und auch das Fehlen weiterer Kandidaten sieht Albrecht letztlich als positive Bewertungen seiner Tätigkeit. Auch er selbst zeigt sich im Rückblick auf seine nun allmählich zu Ende gehende erste Amtszeit zufrieden. „Ich denke, in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Verwaltung haben wir insgesamt eine gute Arbeit gemacht, die jetzt fortgesetzt werden sollte“, sagt er.

Natürlich habe es unterschiedliche Meinungen und kontroverse Diskussionen gegeben, doch das gehöre in einer Demokratie dazu. „Ich bin zuversichtlich, dass ich mit allen Beteiligten gemeinsam die Gemeinde weiter positiv entwickeln kann“, sagt Albrecht abschließend.

Von Kerstin Wosnitza

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