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Vorerst kein Seniorenpflegeheim: Gemeinde Wendeburg will Vertrag auflösen

Wendeburg Vorerst kein Seniorenpflegeheim: Gemeinde Wendeburg will Vertrag auflösen

Wendeburg. Das Seniorenpflegeheim in Wendeburg kommt nicht - zumindest nicht mit der Entwicklungsgesellschaft „Casanaprojekt“. „Wir versuchen den städtebaulichen Vertrag mit Casana in beiderseitigem Einvernehmen aufzulösen“, erklärt Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU).

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Das Grundstück, auf dem das Seniorenpflegeheim entstehen sollte.

Quelle: Christian Bierwagen

Hintergrund für die Absage seien Probleme der Firma, einen Investor und Betreiber für die am Wendezeller Ring 9 geplante Einrichtung mit Plätzen für Pflege und Betreutes Wohnen zu finden. Um das Vorhaben zu realisieren, hatte die Gemeinde einen städtebaulichen Vertrag mit „Casanaprojekt“ geschlossen, der über einen Zeitraum von drei Jahren noch bis Mitte Dezember dieses Jahres läuft - bis dahin sollte das Pflegeheim fertiggestellt sein.

„Faktisch betrachtet ist das Heim im verbleibenden Zeitraum aber nicht zu realisieren“, so Albrecht. Daher wolle die Verwaltung nun den Vertrag auflösen und selbst nach einem Investor und Betreiber für das Projekt suchen. Insbesondere beim Betreuten Wohnen gebe es in Wendeburg eine große Nachfrage. „Wir wollen die Menschen nicht in Nachbargemeinden schicken, die ihr ganzes Leben in Wendeburg verbracht haben“, begründet Albrecht.

Am an den Vertrag gekoppelten Abriss des ehemaligen Fleischerei-Gebäudes am Wendezeller Ring, das 2009 als Treffpunkt einer der rechtsextremen Szene zugehörigen Gruppe für Schlagzeilen sorgte, will die Gemeinde festhalten. „Mittlerweile gibt es dort keine Treffen mehr. Wir wollen, dass das auch weiterhin gilt“, betont der Verwaltungschef. Die Anwohner sorgten sich, dass die Szene wieder aktiv werden könnte.

Auch der Eigentümer des 9000 Quadratmeter großen Grundstücks, auf dem das Heim entstehen soll, habe weiterhin Interesse an dem Bau, ebenso wie an dem Abriss des in seinem Eigentum befindlichen ehemaligen Schlachterei-Gebäudes.

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