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Verurteilung wegen Betrugs und vorsätzlicher Brandstiftung

Haftstrafe für Lengeder Verurteilung wegen Betrugs und vorsätzlicher Brandstiftung

Nach mehreren Verhandlungstagen wurde nun ein Urteil gesprochen: Der Lengeder (21), der bereits wegen anderer Delikte verurteilt wurde und zur Zeit in Haft sitzt (PAZ berichtete), muss nun insgesamt für drei Jahre und Neun Monate in Haft, die er in der Jugendanstalt Hameln verbringen wird.

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Der 21-jährige Lengeder bleibt weiterhin in Haft.
 

Quelle: Antje Ehlers

Lengede.  Den Wertersatz der ermittelten Schadenssumme in Höhe von 28 961,30 Euro muss er ebenfalls begleichen.Dem Lengeder wurde Betrug in fünf Fällen, schwere Brandstiftung und Versicherungsmissbrauch vorgeworfen. Mit dem Urteil nach Jugendstrafrecht traf der Vorsitzende Richter die Mitte dessen, was gemäß einer Verständigung bereits am ersten Verhandlungstag abgesprochen wurde.

Man hatte sich damals auf ein Strafmaß zwischen drei Jahren und elf Monaten als Obergrenze und drei Jahren und sieben Monaten als Mindeststrafmaß geeinigt. In ihrem Plädoyers forderte die Staatsanwältin eine Haftdauer entsprechend der Obergrenze der Verständigung, der Rechtsanwalt plädierte für die Untergrenze. Der Haftbefehl des voran gegangenen Urteils wegen diverser anderer Straftaten, solle aufrecht erhalten werden. „Es ist schade, was hier passiert ist. Mit der Teilnahme an einem Intensivstraftäterbehandlungsprogramm hätte viel verhindert werden können“, sagte der Anwalt des Beklagten. Da der Lengeder viel umgezogen sei, habe es sich seitens der Justiz als schwierig erwiesen, schon früher erzieherisch auf den jungen Mann einwirken zu können, erwähnte der Richter in der Urteilsbegründung. „Ohne eine längere Strafverbüßung wird Ihnen eine positive soziale Entwicklung nicht gelingen. Wann Sie so weit befähigt sind, ein Leben außerhalb des Vollzugs zu führen, liegt an Ihnen“, gab der Richter dem jungen Familienvater mit auf den Weg.

Der Lengeder hatte 2015 mehrere Firmen damit beauftragt, sein Haus zu sanieren. Für die Auftragsvergabe verwendete er nicht seinen richtigen Namen,auch für die ausgeführten Arbeiten zahlte er vorsätzlich nicht. Der Wert des Hauses ist durch die Brandstiftung nicht mehr ermittelbar. Die vorsätzliche Brandstiftung konnte dem Lengeder im Lauf des Verfahren nachgewiesen werden.
 

Von Antje Ehlers

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