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Vecheldern auf den Zahn gefühlt

Studenten befragen Einwohner Vecheldern auf den Zahn gefühlt

Wie zufrieden sind die Vechelder in ihrem Heimatort? Was vermissen sie und welche vorhandenen Freizeit-Möglichkeiten nutzen sie? Dies möchten Studenten der Technischen Universität Braunschweig anhand einer Studie herausfinden. Im Einkaufszentrum und auf der Straße haben 20 Integrierte Sozialwissenschaftler Bürgerinnen und Bürger befragt.

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Ausgefragt: Die Braunschweiger Studentinnen Marei Grollmann (links) und Wiebke Fleck erkundigen sich bei Celine und Steven Mues über die Lebenssituation des Nachwuchses.

Quelle: mg

Vechelde. Leiter des Kurses „Strukturveränderungen im ländlichen Raum“ ist Dr. Andreas Pölking, der eine besondere Verbindung zu Vechelde hat: „Bis vor zehn Jahren habe ich hier gewohnt.“ Dies war jedoch nicht der Grund, weshalb die Wahl auf den 5000-Einwohner-Ort als „Testobjekt“ gefallen ist. „Vechelde hat genau die richtige Größe für unsere Studie. Außerdem ist es ein Ort, in dem etwas los ist“, erläutert Pölking.

Seine Studenten haben sich in fünf Gruppen aufgeteilt: Während drei von ihnen sich im Ort selbst ein Bild von Natur und Landschaft, dem architektonischen Zustand sowie der Versorgung und Mobilität machen, starten die übrigen beiden Gruppen Umfragen im Einkaufszentrum.

Marei Grollmann und Wiebke Fleck sprechen Kinder und Jugendliche an und fragen den Nachwuchs nach Freizeit-Tätigkeiten, Freundeskreis und Geschwistern. Die Beantwortung der Fragen zahlt sich für die Kleinen sofort aus: Als Belohnung gibt es einen Bonbon. Auch Eva Schmidt und Vanessa Gräbel bilden ein Zweier-Team. Wie ihre Kommilitonen kommen sie zu dem Schluss: Der Nachwuchs fühlt sich in Vechelde wohl und möchte hier alt werden.

Anne Beiermann hat dagegen eine ganz andere Zielgruppe. „Wir befragen die Senioren, also alle Einwohner jenseits der 60 Jahre“, verdeutlicht die Wedtlenstedterin, die als einzige Kurs-Teilnehmerin im Peiner Land zu Hause ist. Ihre Gruppe wird unterstützt von Dr. Ralf Kreikebohm von der Deutschen Rentenversicherung.

Pölking filtert derweil in Gesprächen mit Vecheldern die Stärken und Schwächen des Ortes heraus. Sein Ergebnis? „Die Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung werden gelobt. Kritik kommt an der mangelhaften Straßenbeleuchtung und den fehlenden Fahrradwegen auf.“

Marcus Giebel

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