Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Lengede/Vechelde/Wendeburg Vechelde lehnt Fusionsgespräche mit Lengede und Salzgitter ab
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Vechelde lehnt Fusionsgespräche mit Lengede und Salzgitter ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:30 24.01.2014
Im Vechelder Rathaus will man nicht mit Lengede oder Salzgitter über eine Fusion verhandeln. Quelle: web
Anzeige

Die Begründung für diese Entscheidung lautet folgendermaßen: „Da die Gemeinde Vechelde aufgrund ihrer Einwohnerzahl und ihrer Finanzsituation sowie ihrer anhaltenden Entwicklungsaktivitäten und Perspektiven an keiner Fusion interessiert zu sein braucht, sollten Gesprächswünsche anderer Gebietskörperschaften derzeit nicht berücksichtigt werden.“

Marotz erklärt: „Das gilt auch für Überlegungen, die sich aus der Diskussion um die Kreisfusion ergeben.“ Einer Eingemeindung nach Braunschweig erteilt der Vechelder Verwaltungschef eine deutliche Absage: „Nur durch die Eigenständigkeit Vecheldes ist überhaupt die beachtenswerte Entwicklung der Gemeinde möglich gewesen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir kein Gymnasium, keine Umgehungsstraße, keine Radwege an Kreisstraßen und keinen Boom, was Wohnen und Gewerbe angeht, hätten, wenn wir ein eingemeindeter Stadtteil wären.“

Daher lautet für den Bürgermeister das erste Ziel, den Landkreis Peine zu erhalten. „Wenn das nicht geht, muss Vechelde in den sauren Apfel beißen und einen Zusammenschluss des Kreises Peine mit Hildesheim oder Salzgitter zur Kenntnis nehmen.“ Nachteile für die Einwohner sieht Marotz bei einem solchen Zusammenschluss nicht: „Die Verwaltungsaufgaben werden dann in Peine oder in Vechelde wahrgenommen.“

Sowohl Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD), als auch Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) waren von den jeweiligen Räten beauftragt worden, Fusionsgespräche mit Nachbarkommunen aufzunehmen. Ihnen hat Vechelde nun eine klare Absage erteilt, dennoch bleibe die Gemeinde Vechelde nach wie vor offen für Gespräche für eine interkommunale Zusammenarbeit, betont Marotz.

web

Anzeige