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Lengede/Vechelde/Wendeburg Vechelde: Gemeinderat debattierte über Fusion
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Vechelde: Gemeinderat debattierte über Fusion
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00:15 27.02.2014
Über das Thema Fusion wurde gestern im Gemeinderat Vechelde diskutiert. Quelle: A
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Dabei hatte Bürgermeister Hartmut Marotz zu Beginn betont, es handle sich bei dem Positionspapier um eine Momentaufnahme. Die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und Grünen sowie der Bürgermeister hatten das Papier zusammengestellt, doch die Christdemokraten zeigten sich in der Sitzung damit nicht einverstanden. Die Fraktion fand ihre Forderungen nicht berücksichtigt - ein ausdrückliches „Nein“ zur Fusion des Landkreises Peine mit dem Landkreis Hildesheim sowie eine Bürgerbefragung nach Paragraf 35 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes. „In dem Positionspapier wird eine Hintertür offen gelassen, das wollen wir nicht“, so der Fraktionschef Uwe Flamm. Die CDU befürworte eine Großregion Braunschweig.

„Wir sind uns in den grundsätzlichen Zielen völlig einig“, erklärte SPD-Fraktionschef Romec Manns. „Die Eigenständigkeit der Gemeinde Vechelde erhalten und keine Priorität für eine Fusion mit Hildesheim.“ Eine Resolution sei nur dann wirkungsmächtig, wenn sie mit vielen Stimmen gefasst werde. Und Grünen-Fraktionschefin Doris Meyermann sagte: „Leben hat nichts mit Verwaltungsgrenzen zu tun.“ Ziel müsse sein, das Dienstleistungsangebot zu erhalten.

Doch SPD und Grüne auf der einen, die CDU auf der anderen Seite taten sich schwer, aufeinander zu zugehen. Bernd Hoffmann (Grüne) brachte es auf den Punkt: „Es klingt hier, als müssten wir heute einen Fusionsbeschluss fassen.“ Ein Ergebnis lag zu Redaktionsschluss nicht vor.

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