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Lengede/Vechelde/Wendeburg Ungeplante Hausgeburt: Lena-Marie hatte es eilig
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Ungeplante Hausgeburt: Lena-Marie hatte es eilig
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12:00 10.03.2016
Kaum mehr als eineinhalb Stunden zwischen der ersten Wehe und dem Licht der Welt: Lena-Marie und ihre Mutter Karen Pape. Quelle: oh
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Dabei war die Geburt des 51 Zentimeter großen und 3260 Gramm schweren Lena-Marie auch in anderer Hinsicht eine besondere, sie kam am 29. Februar zur Welt und ist ein Schaltjahrbaby.

Eigentlich war eine Geburt im Helios Klinikum Salzgitter geplant, doch Lena-Marie hat es offenbar anders gewollt. „Die ersten Wehen hatte ich gegen halb sechs am Abend. Als die Schmerzen heftiger und die Abstände dazwischen kürzer wurden, habe ich sofort meinen Mann angerufen, damit er nach Haus kommt. Sorgen habe ich mir nicht gemacht. Ich dachte, das wären Senkwehen. Schließlich war ich am Vormittag noch beim Frauenarzt und alle dachten, dass das Baby noch alle Zeit der Welt hätte“, erklärt Lena-Maries Mutter Karen Pape.

Doch als sie und ihr Mann schließlich ins Klinikum Salzgitter fahren wollten, riss die Fruchtblase. Plötzlich ging alles ganz schnell. Aber Karin Papes Mann bewahrte einen kühlen Kopf. „Seine Anweisungen waren klar: Leg dich hin, und ich rufe den Krankenwagen“, berichtet die zweifache Mutter.

Doch selbst auf eine Fahrt mit Blaulicht wollte ihre kleine Tochter nicht mehr warten. Das Köpfchen war bereits da, als die Rettungssanitäter eintrafen. Gerade noch rechtzeitig, denn die Nabelschnur hatte sich zweimal um den Hals des ungeduldigen Mädchens gewickelt. Nachdem die Rettungssanitäterin Lena-Marie aus der misslichen Situation befreit hatte, ging auch der Rest der Geburt ganz schnell.

„Als der Notarzt ins Wohnzimmer kam, war Lena-Marie schon da“, erzählt ihre stolze Mutter. Anschließend ging es für die Schnellstarterin ins Leben und Mama Karen doch noch ins Klinikum Salzgitter.

„Glücklicherweise ist bei der Geburt alles gut verlaufen und Mutter und Kind sind wohlauf“, erklärt Klaus-Peter Schaldach, Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dort erholten sich Mutter und Kind von der schnellen und aufregenden Geburt.

Mit ein paar Tagen Abstand sieht es auch Karen Pape mit Humor: „Es war für uns natürlich dramatisch und abenteuerlich, aber jetzt haben wir immer eine lustige Geschichte zu unserer ungewollten Hausgeburt.“

rd/wos

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