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Umleitung birgt reichlich Gefahrenpotenzial

Bundesstraße 1 in Vechelde Umleitung birgt reichlich Gefahrenpotenzial

Enge Kurven, tiefe Schlaglöcher und geänderte Vorfahrtsregelungen: Die 10,7 Kilometer lange Umleitung von Vechelde nach Braunschweig birgt auf einigen Abschnitten reichlich Gefahrenpotenzial. Noch bis kommenden Sonnabend ist die Bundesstraße 1 zwischen Vechelde und der Löwenstadt wegen der Erneuerung der Fahrbahndecke voll gesperrt – und solange müssen Autofahrer 4,2 Kilometer Umweg und holprige Pisten in Kauf nehmen.

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Kein Durchkommen mehr: Die Bundesstraße 1 zwischen Vechelde und Braunschweig ist seit vergangenem Sonnabend voll gesperrt. Autofahrer müssen derzeit einen 4,2 Kilometer langen Umweg in Kauf nehmen.

Quelle: mic

Vechelde . Bremslichter leuchten auf, Reifen quietschen, dann legt sich der orange-farbene Lieferwagen mit gut 40 Stundenkilometern in die Kurve und fährt weiter in Richtung Vechelade. Sein Nachfolger, ein blauer Golf, bleibt vor der Straßensperrung an der Ortsausfahrt von Vechelde kurz stehen, biegt dann auch in Richtung Vechelade ab. Viele Autofahrer haben mit der Umleitung offenbar erhebliche Probleme.

Innerhalb der Ortsdurchfahrt Vechelade hat die zuständige Landesbehörde für Straßenbau kurzfristig absolutes Halteverbot angeordnet. Dort fließt der Verkehr flüssig, einigen Anwohnern aber viel zu schnell: „Viele Autofahrer rasen hier wie die Verrückten, man traut sich ja kaum mehr über die Straße“, sagt eine ältere Damen, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will.

Richtig holperig wird es zwischen Vechelade und Wedtlenstedt. Zudem sind die Straßenränder der Landesstraße 475 teilweise nicht richtig befestigt. Besonders gefährlich ist die erste Linkskurve, in der viele Lastwagen über die Mittellinie fahren. Kurz vor Bortfeld hat die Behörde die Vorfahrtsregelung für die Zeit der Umleitung geändert. Vorfahrtsberechtigt ist derzeit der Verkehr, der von Süden kommt und vor Bortfeld in Richtung Braunschweig-Kanzlerfeld abbiegt. Auch die Kreisstraße 59 kurz vor der Löwenstadt ist nicht unbedingt für starken Verkehr ausgelegt.

Zu Engpässen kommt es kurz vor Braunschweig meist zu den Stoßzeiten am Morgen und im Feierabendverkehr. Zwischen Kanzlerfeld und Braunschweig-Lehndorf staut sich der Verkehr ebenfalls mehrmals am Tag auf. Wer gut durchkommt, benötigt für die insgesamt 10,7 Kilometer lange Umleitungsstrecke rund zwölf Minuten.

Die Landesbehörde für Straßenbau sieht bei dem Umleitungsverkehr derzeit keine Probleme. Sie verweist darauf, dass die Umleitung rechtzeitig angekündigt wurde und große Anzeigetafeln sowohl in Vechelde als auch in Braunschweig darauf hinweisen.

Der Verkehr von Vechelde in Richtung Braunschweig wird noch bis zum 4. Juli über Vechelade, Braunschweig-Kanzlerfeld und Braunschweig-Lehndorf umgeleitet, entsprechend umgekehrt in der Gegenrichtung.

Michael Lieb

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