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„Übungen sind logistische Meisterleistung“

Vechelde „Übungen sind logistische Meisterleistung“

Proben für den Ernstfall – das galt am Sonnabend für die Feuerwehren der Gemeinde Vechelde. Fünf Löschzüge waren dabei, sechs Szenarien wurden nachgestellt. Unter die 135 aktiven Feuerwehrleute hat sich PAZ-Mitarbeiterin Tanja Wosnitza gemischt.

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Übungs-Szenario: Ein Auto steht in Flammen, nachdem es eine Jagdhütte gerammt hat – dargestellt von einem großen Blechcontainer.

Quelle: im

Vechelde. In meiner Uniformhose komme ich mir ein bisschen vor wie Obelix. Noch während ich mir die dick gepolsterten Beinkleider anziehe und in Strümpfen auf dem Asphalt stehe, kommt die Meldung: „Alarm für Löschzug eins!“ Das sind wir!
Etwas unbeholfen klemme ich mir Stiefel, Helm, Handschuhe, Jacke, Block und Stift unter die Arme und klettere ins Fahrzeug von Zugführer Christian Hoffmann. Beim Osterfeuerplatz in Vallstedt wurde verdächtiger Rauch gemeldet. Zusammen mit drei weiteren Einsatzfahrzeugen machen wir uns auf den Weg. Ich nutze die Zeit, um den Rest meiner Ausrüstung anzuziehen.

Hoffmann kennt sich in der Gegend aus und so sind wir nur wenige Augenblicke später am Einsatzort. Eine Schranke versperrt den Weg, aber zum Glück hat Hoffmann die Schlüssel dabei. Unser Zugführer schließt auf und weist die Fahrzeuge ein. Nun ist auch das ganze Unglück sichtbar: Ein Auto ist in eine Jagdhütte – dargestellt von einem großen Blechcontainer – gefahren und steht in Flammen. Der Rauch kitzelt schon in der Nase.

Nachdem eine verletzte „Person“ geborgen wurde, wird mit dem Löschen begonnen. Am Feuer ist mir in der dicken Kleidung ganz schön warm. Und dabei habe ich meine Handschuhe gar nicht an: Sonst könnte ich den Stift nicht halten.

Hoffmann lässt sich nicht beeindrucken und koordiniert das Geschehen. „Noch einen weiteren Verteiler setzen, um die Böschung abzusichern!“, ruft er über den Platz. Nach kurzer Zeit ist der Brand unter Kontrolle, wenige Augenblicke später gelöscht.

Das Szenario wird für den nächsten Zug erneut vorbereitet und wir fahren zurück zum Ausgangsort nach Köchingen, um auf den nächsten Einsatz zu warten.

Mir wird bewusst: Die Übungen sind eine logistische Meisterleistung. „Die Vorbereitungen dauern etwa ein dreiviertel Jahr“, erklärt Pressesprecher Daniel Göbel.

taw

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