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TSV Meerdorf: Duschen verboten

Meerdorf TSV Meerdorf: Duschen verboten

Vor einem großen Problem steht der TSV Meerdorf: Die Duschanlagen im Sportheim dürfen nicht mehr benutzt werden, der Eisengehalt im Wasser ist zu hoch. Und für einen Anschluss an das Leitungssystem reicht das Geld des Vereins nicht aus.

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Sorgen sich um die Zukunft des TSV Meerdorf: Mirko Funke, 1. Vorsitzender des Vereins (l.), und Wolfgang Schuppan, Vorsitzender der Sport-AG, vor dem Sportheim.

Quelle: web

Meerdorf. Braun ist das Wasser, das aus den Duschen im Sportheim des TSV Meerdorf kommt, und es stinkt, erzählt Mirko Funke, 1. Vorsitzender des TSV Meerdorf. Schuld ist der hohe Eisengehalt im Wasser, das der Sportverein noch ganz altmodisch aus einem Brunnen bezieht. „Schön ist das nicht. Gesundheitsschädlich aber auch nicht“, sagt Funke. Nur als Trinkwasser sollte es nicht verwendet werden – wenn die Sportler Kaffee trinken wollen, bringen sie Wasser von zu Hause mit.
Seit 2005 hat der Landkreis Peine dem Verein für den Betrieb der Duschen alle zwei Jahre eine Ausnahmegenehmigung erteilt, doch damit ist nun Schluss: „Wir haben eine Frist gesetzt bekommen“, erzählt Funke.

Aus eigenen finanziellen Mitteln kann der Verein die nötigen Investitionen nicht bezahlen. „Wir haben schon eine Beitragserhöhung um 20 Prozent beschlossen, um die Kosten zu decken. Wir haben alles versucht, aber irgendwann laufen uns auch die Mitglieder weg“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Über die Sport-AG beantragte der TSV bei der Gemeinde Wendeburg eine Wasseraufbereitungsanlage. Diese könnte das Wasser filtern, allerdings kostet die Anlage 6000 Euro und würde Wartungskosten von etwa 350 Euro im Jahr verursachen.

„Es muss eine große Lösung her“, sagt Wolfgang Schuppan, Vorsitzender der Sport-AG. „Womöglich wird auch die Sickergrube auf lange Sicht zum Problem.“ Schätzungen zufolge würde eine Wasserleitung vom außerhalb gelegenen Sportheim in den Ort hinein etwa 20 000 Euro kosten. „Die Gemeinde muss mit ins Boot, eine solche Summe kann dem Verein nicht aufgebürdet werden.“

Diese hat Unterstützung signalisiert: In einem Schreiben an den Landkreis habe sie um Aufschub der Frist gebeten. „Der Spielbetrieb geht noch bis November. Wir hoffen auf Aufschub, bis wir eine Lösung gefunden haben“, sagt Gerd Albrecht, Leiter des Fachbereichs I der Gemeinde Wendeburg.

web

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