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Süße Hilfe für Waisenkinder in Haiti

Wendeburg Süße Hilfe für Waisenkinder in Haiti

Zerstörung, Verzweiflung und unbeschreibliche Not brach durch das Erdbeben im Januar über Haiti herein. Hunderttausende Menschen verloren ihr Leben. Um den Waisenkindern des Karibikstaates mit einer Spende zu helfen, verkauften Wendeburger Aueschüler Schokolade.

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380 Euro aus Wendeburg für ein SOS-Kinderdorf in Haiti (von links): Lisa Bosse, Hans-Ulrich Tannenberger, Sabine Senn, Stella Tuchel und Julia Kaminski.

Quelle: Christian Bierwagen

Wendeburg. „Wir waren alle sehr geschockt von den Bildern und Berichten über die schlimme Lage in Haiti“, erzählt die 15-jährige Lisa Bosse. Die Realschülerin der Aueschule Wendeburg sprach mit ihren Klassenkameraden über die Situation auf der Karibikinsel: „Wir haben darüber geredet, wie schlimm es sein muss, wenn ein Kind seine Eltern verliert.“

Die durch das Erdbeben entstandene Not berührte die Schüler so sehr, dass die Schülervertreter gemeinsam beschlossen, für die Waisenkinder Spenden zu sammeln. Unterstützt wurden sie dabei von den Lehrern Hans-Ulrich Tannenberger und Stella Tuchel.

Nach drei Tagen alles verkauft

Die zündende Idee mit dem Schokoladenverkauf steuerte Mutter Magdalene Jeibmann bei. „Wir haben 450 Tafeln für 38 Cent pro Stück eingekauft“, erklärt die 16-jährige Julia Kaminski. „Dann haben wir die Tafeln verziert, zum Beispiel mit selbstgebastelten Herzen, auf die man etwas draufschreiben kann – zum Verschenken.“

Und Sabine Senn ergänzt: „Die Lehrer sind dann in die Klasse gegangen und haben die Tafeln für einen Euro verkauft, manche haben aber auch mehr gegeben.“ Nach drei Tagen war die gesamte Schokolade verkauft und die Spendenkasse um 380 Euro reicher. Das Geld soll an eines der beiden SOS-Kinderdörfer in Haiti gehen. „Der Gedanke dahinter war, dass Kinder etwas für Kinder machen“, erzählt Schulleiter Dieter Carlens.

„Die Dörfer waren nach dem Beben völlig überlaufen mit Kindern, die ihre Eltern verloren haben.“ Die Not auf der Karibikinsel gehe weiter. Daher hätten sich die Schüler entschieden, die Aktion zu starten, auch wenn die eigentliche Katastrophe zwei Monate zurück liege.

„Wir hoffen, dass es den Kindern mit der Spende wieder ein Stück besser geht“, wünschen sich die Schüler.

Mirja Weber

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