Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 5 ° Regen

Navigation:
Streit um Vierbeiner am Paradiessee

Meerdorf Streit um Vierbeiner am Paradiessee

Barbara Zimmermann aus Meerdorf ist stinksauer: Als sie mit ihrem Sohn Jürgen den Campingplatz „Paradiessee“ in Meerdorf besichtigen wollte, sollten Mischlingshund Jerry und Parsson-Russel-Terrier Bonni draußen vor dem Platz bleiben.

Voriger Artikel
215 Tonnen Stahl: Tiefer, breiter, schwerer.
Nächster Artikel
Eigentümer: Kein Land für Radweg hergeben

Barbara Zimmermann mit ihrem Parsson-Russel-Terrier Bonnie und Ferien-Beagle Whinni.

Quelle: web

Wendeburg-Meerdorf. „Mein Sohn wohnt in Hannover und hat dort einen Campingwagen“, erzählt Barbara Zimmermann. Als sie eine Zeitungsanzeige des „Paradiessees“ sah, war sie begeistert. „Darin war auch die Rede von einem Hundebadestrand in einem weiter hinten gelegenen Abschnitt des Sees“, erzählt Zimmermann. „Wir fanden das Gelände super.“ Also machten sich Mutter und Sohn an einem heißen Juli-Tag auf, um sich den Platz am Kieswerk in Meerdorf anzuschauen – mit dabei die beiden Hunde.

„Wir kamen zu dem Imbisswagen, der vorne am Eingang steht, und fragten die Betreiberin, ob wir uns den Platz einmal ansehen könnten, da mein Sohn Interesse an einem Dauerstellplatz hätte“, erinnert sich die 70-Jährige. Die Platzbetreiberin habe darauf kurz angebunden und schon fast unfreundlich reagiert. „Wir dürften rein, aber die Hunde nicht“, empört sich die Hundefreundin. „Dabei hatten wir die Hunde angeleint. Sie sind gut erzogen und für den Fall, dass ein Malheur passiert, hatten wir sogar Kottüten dabei.“

Doch die Betreiberin habe gar nicht zuhören wollen. „Sie sagte nur, es täte ihr leid. Wir sollten die Hunde im Auto lassen und das bei fast 30 Grad Celsius“, schildert Zimmermann. „Sie wolle keinen Ärger mit den Dauercampern.“ Auch die Frage des Sohnes, ob die Mutter ihn – falls er einen Stellplatz anmieten würde – mit Hund besuchen könne, wurde verneint.

Für Barbara Zimmermann und ihren 37-jährigen Sohn Jürgen hatte sich die Sache damit erledigt. „Wir sind auch auf anderen Campingplätzen gewesen, da gibt es keine Probleme mit Hunden.“ Das Interesse an einem Dauerstellplatz habe ihr Sohn verloren. „Wir kamen uns wie Bittsteller vor; wenn man das nett erklärt, ist es eine andere Sache.“

Die Betreiber des Platzes, Manuela Ziebeil und Hartwig Lühmann, nehmen zu den Vorwürfen Stellung: „Campinggäste können selbstverständlich ihre Hunde mitbringen.“ Es gebe sogar einen Hundebadestrand, der außerhalb der Hauptbadezeit zur Verfügung stehe. „Lediglich Besucher der Campinggäste müssen ihren Hund draußen lassen“, heißt es in der Stellungnahme weiter. Dies geschehe zur Sicherheit der Campinggäste, viele Kleinkinder spielen auf dem Gelände. „Ein Schild am Eingang weist darauf hin, Frau Zimmermann konnte sich also vor Betreten des Grundstücks informieren.“ Im Gastronomiebereich und Biergarten dürften auch Besucher mit Hunden verweilen und die Aussicht auf den Paradiessee genießen.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lengede/Vechelde/Wendeburg
9192af78-fd04-11e7-ab43-ba738207d34c
Sturmbilanz im Landkreis Peine

Der Orkan „Friederike“ hat auch das Peiner Land massiv getroffen: Insgesamt gab es 133 sturmbedingte Einsätze am vergangenen Donnerstag. Etwa 40 Bäume stürzten um, zahlreiche Dächer wurden teilweise abgedeckt.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr