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St.-Nicolai-Kirche in Alvesse: Feier zum 150-jährigen Bestehen

Gottesdienst und Konzert St.-Nicolai-Kirche in Alvesse: Feier zum 150-jährigen Bestehen

Sein Alter sieht man dem „Geburtstagskind“ wirklich nicht an. So wurde die St.-Nicolai-Kirche zwar schon vor 150 Jahren gebaut, aber viele Sanierungen und Verschönerungen in den vergangenen Jahren sorgen dafür, dass das Gotteshaus in frischem Glanz erstrahlt.

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Alvesse. Sein Alter sieht man dem „Geburtstagskind“ wirklich nicht an. So wurde die Alvesser St.-Nicolai-Kirche zwar schon vor 150 Jahren gebaut, aber viele Sanierungen und Verschönerungen in den vergangenen Jahren sorgen dafür, dass das Gotteshaus in frischem Glanz erstrahlt.

„Wir können sagen, dass unsere Kirche die am besten sanierte in der Propstei Vechelde ist“, freute sich Pfarrerin Ellen Martens. Damals, im 19. Jahrhundert, erbauten die Alvesser Bauern die Kirche. Vier Jahre dauerte es, denn trotz großem finanziellen Grundstock fehlte es doch immer wieder an finanziellen Mitteln. Eine eigene Kirche war damals ein Ausdruck von Reichtum und Wohlstand.

Die Jubiläumsfeier eröffnete Pfarrerin Martens mit einem Gottesdienst, an dem auch die Kirchenvorsteher Christine Bolze, Helmut Kahle und Christa Kowalski beteiligt waren. Petra Mecke spielte die Orgel.

Zum Gottesdienst hatte die Pfarrerin die Taufschale mitgebracht, die aus dem Jahr 1646 stammt und die Taufe Jesu durch Johannes zeigt.

In ihrer Predigt nahm Pfarrerin Martens Bezug auf das Thema „Alt sein“. „Keiner möchte gerne alt sein, denn das wird häufig gleichgesetzt mit Krankheit und Senilität. Kirche gilt ebenfalls oft als alt und angestaubt, aber immerhin gibt es sie seit mehr als 2000 Jahren und vermutlich wird sie uns alle überleben“, führte sie aus. Die Kirche in Alvesse sei ein Schatz und ein Ort der Gemeinschaft.

„Es liegt an uns allen, Kirche und Dorf mit Leben zu füllen. Nur so kann es gehen, mit Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und Verantwortung übernehmen, aber auch solchen, die diese Angebote annehmen und nutzen“, schloss sie. Nach dem Abschluss des Gottedienstes mit dem Segen wartete draußen vor der Kirche schon ein großes Kuchenbüffet auf die Besucher. Für Musik im maigrünen Garten sorgte die Gitarrengruppe unter Leitung von Kurt und Tobias Bolze – Opa und Enkel.

Und die kleinen Besucher konnten malen, basteln oder auf der Hüpfburg toben. Abends klang das Jubiläumsfest dann mit einem Konzert der Kantionetten aus.

Von Dr. Nicole Laskowski

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