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Sicher plantschen mit Nobbi und Paul

Neubrück Sicher plantschen mit Nobbi und Paul

Was kommt in die Badetasche und wie wird der Rettungsball im Notfall geworfen? Die Ortsgruppe Sickte der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft brachte den Neubrücker Kindergartenkindern bei, wie man sich am und im Wasser richtig verhält.

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Wendeburg. „Wir gehen baden und wissen schon lange wie das geht, denn es gibt Baderegeln, die jedes Kind versteht“, singen die 28 Mädchen und Jungen aus den beiden Neubrücker Kindergärten Kirchweg und Neue Reihe das Baderegel-Lied und tanzen zur Musik um das bunte Schwungtuch in der Sporthalle.

Tronje Gerlach, Jens Todtenhaupt, Frank Busch und Achim Wildschütz von der Ortsgruppe Sickte der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft bringen ihnen bei, wie sie sich am Wasser verhalten müssen.

„Wir haben in Wendeburg das Auebad und in Wipshausen die Kieskuhle, wo Eltern gern mit ihren Kindern schwimmen gehen“, sagt Bettina Pasiak, Leiterin des Kindergartens Kirchweg. Sicherheit ist dabei wichtig. „Kinder lieben Wasser, deswegen haben wir uns auch in einem Projekt mit dem Thema befasst“, erzählt sie. Dabei konnten die Kinder Wasserdetektiv spielen und Wasserexperimente machen sowie ein Kläranlagen-Modell bauen. „Dass wir beim DLRG/ Nivea-Kindergartentag mitmachen, trägt auch dazu bei, die Eltern für dieses Thema zu sensibilisieren“, meint die Kindergartenleiterin.

Zwei Stunden dauert das Programm, zwei Stunden, in denen die Kinder nicht müde werden, den Tag eines Rettungsschwimmers nachzuspielen, die Baderegeln zu puzzeln sowie den Einsatz von Rettungsgeräten und das Absetzen eines Notrufs zu lernen. „Wir machen das alles spielerisch, dadurch können sich die Kinder alles gut merken“, erklärt Gerlach.

Geübt wird auch, wie die Badetasche richtig gepackt wird. „Problematisch sind zum Beispiel Schwimmbrillen. Viele Kinder sind der Meinung, Schwimmbrillen sind zum Tauchen da. Das ist falsch. Ab einer Tauchtiefe von zwei Metern kann man sich mit einer Schwimmbrille schwere Augenverletzungen zuziehen.“

Ziel des Projektes ist es, zu verhindern, dass es zu Ertrinkungsfällen kommt. Und das scheint zu funktionieren: „Im Jahr 2000 sind noch 65 Kinder bis zehn Jahren in Deutschland ertrunken, im vergangenen Jahr waren es nur noch 29“, sagt Gerlach.

Zum Abschluss gibt es ein Kasperletheater mit Rettungsschwimmer Paul und dem Seehund Nobbi, der immer alles falsch machen will. Doch die Kinder passen gut auf und stoppen Nobbi, wenn er Quatsch machen will – so wird das Gelernte noch einmal wiederholt.

Mirja Weber

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