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Schweinegrippe erreicht Peiner Land

Schweinegrippe Schweinegrippe erreicht Peiner Land

Der erste Fall von Schweinegrippe im Peiner Land ist bestätigt. Erkrankt ist ein Jugendlicher aus der Gemeinde Vechelde, der vor wenigen Tagen von einem Urlaub in Spanien zurückgekehrt ist. Das Peiner Gesundheitsamt ordnete häusliche Isolation an.

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Fertigspritzen mit dem Impfwirkstoff Mutagrip gegen Influenza-Viren. Es soll eine große Impfaktion gegen Schweinegrippe starten.

Quelle: dpa

Vechelde . Jetzt ist sie da, die Schweinegrippe. Nach einem Spanien-Urlaub ging ein Jugendlicher aus Vechelde mit Erkältungssymptomen zum Arzt. Dort wurde der Verdacht nach der Untersuchung bestätigt. Der Gesundheitszustand des Jugendlichen ist nach Auskunft eines Informanten aber nicht besorgniserregend. „Wichtig ist jetzt, dass er niemanden weiter anstecken kann.“

„Das Gesundheitsamt ordnete umgehend eine häusliche Isolation für den Betroffenen und seine mit ihm zusammen wohnenden Angehörigen an“, sagt Kreissprecher Henrik Kühn der PAZ. Weitere Kontaktpersonen befänden sich „in der infektions-hygienischen Überwachung“ des Gesundheitsamtes. „Das heißt, sie haben einen Test gemacht“, erklärt der Sprecher.

Seit Montag sind dem Gesundheitsamt zehn Verdachtsfälle gemeldet worden. „Einige stehen eindeutig in Zusammenhang mit dem Krankheitsfall, andere haben keine Verbindung“, sagt Kühn auf Anfrage der PAZ. Vor allem Heimkehrer von Spanien-Urlauben seien betroffen.

Kühn verwies zudem auf die Einhaltung wichtiger Hygiene-Regeln, wie zum Beispiel das regelmäßige Händewaschen.

Thorsten Pifan

Hintergrund

Symptome und Verhaltenstipps
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln denen einer normalen Grippe:

plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl,

Fieber von mehr als 38 Grad oder Schüttelfrost,

Schnupfen oder verstopfte Nase,

Halsschmerzen,

Husten oder Atemnot,

Muskel-, Glieder- oder Kopfschmerzen.
Folgende Hinweise sind zu beachten:

Es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Der Mediziner sollte vor dem Besuch telefonisch benachrichtigt werden,

Solange kein Untersuchungs-Ergebnis vorliegt, sollte der Kontakt mit anderen Menschen vermieden werden.

Kinder sollten – solange Unklarheit über die Erkrankung herrscht – keine Gemeinschafts-Einrichtungen aufsuchen. Erwachsene sollten sich krank schreiben lassen.

Wer niesen oder husten muss, sollte unbedingt mit einem Taschentuch oder notfalls dem Ärmel den Mund bedecken – auch Kinder können das schnell lernen.

Hygiene ist ebenfalls wichtig. Wer mit Tröpfchen aus Mund oder Nase in Kontakt gekommen ist, sollte sich regelmäßig die Hände waschen. 15 bis 20 Sekunden mit warmem Wasser und Seife sind ausreichend.

pif

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