Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Lengede/Vechelde/Wendeburg Schulwegsicherheit erhitzt Gemüter
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Schulwegsicherheit erhitzt Gemüter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:09 31.01.2017
Die Schulwegsicherheit in verschiedenen Ortschaften der Gemeinde Lengede ist Thema.
Anzeige
Lengede

Die Diskussion bezieht sich vor allem auf die Schulstandorte Broistedt und Woltwiesche. In Broistedt sehen es die Anwohner des Wiesenweges kritisch, dass an die Eltern die Empfehlung ausgesprochen wurde, ihre Kinder am dortigen Zugang zur Schule abzusetzen. Dies habe dort, so die Anwohner, ein zusätzliches Problem geschaffen und die Situation auf der Lebenstedter Straße - vor der Grundschule - nicht groß verbessert.

An diesem Punkt setzen auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr an, die zu bedenken gaben, dass von den Anwohnern vorgeschlagene verkehrsberuhigende Maßnahmen die Feuerwehr im Einsatzfall zusätzlich behindern würden. Schon jetzt könnten Rettungswagen und Einsatzfahrzeuge zu den Stoßzeiten nur schwer passieren.

Ein ähnliches Bild herrscht in Woltwiesche. Hier blockieren vor der Schule parkende Eltern regelmäßig die Zufahrt der Schulbusse, wodurch die Fahrschüler zu spät zum Unterricht kämen, wie Schullleiterin Renate Volling berichtete.

Hauck regte runde Tische zum Thema Verkehrssicherheit an. Schulausschuss-Vorsitzender Rüdiger Lampe (SPD) zeigte sich überzeugt, dass die an diesem Abend gesammelten Hinweise in einen künftigen Schulwegplan einfließen werden.

Die Punkte sollen nun in den Fraktionen diskutiert werden. „Die Zusammensetzung der Fraktionen deckt fast alle hier gefragten Bereiche ab“ so Dirk Meyer (SPD), „da es in allen Fraktionen Vertreter von Feuerwehren, Schulen und anderen Gruppen gibt.“

Bürgermeisterin Maren Wegener (SPD) zeigt sich sehr zufrieden: „Die Erstellung eines Schulwegplans ist der richtige Schritt.“

Reaktion von Dr. Hauck

Der Politiker der Grünen, Dr. Bernd Hauck, zeigt sich enttäuscht über die Ergebnisse der Sitzung. „Das einzige greifbare Ergebnis, die Absichtserklärung für die Erstellung eines Schulwegeplans heilt lediglich das sträfliche Versäumnis, einen solchen Plan in der Vergangenheit noch nicht erstellt und umgesetzt zu haben.“

Die Entwicklung eines Schulwegeplans setze aber die umfassende und systematische Erfassung des Ist-Zustands und die Entwicklung von standortspezifischen Lösungskonzepten voraus.

Aus diesem Grund fordert Hauck erneut die Einrichtung durch die Gemeindeverwaltung moderierter „Runder Tische an allen Schulstandorten unter Einbeziehung aller Beteiligten. „Nur so ist gewährleistet, dass entwickelte Lösungskonzepte auch mit Leben erfüllt und als sinnvoll betrachtet werden“, so Hauck.

Generell sei zwar über wichtige Problematiken gesprochen worden, Hauck sieht aber auch vor der Lengeder Grundschule durch die Eröffnung der neuen Kita eine angespannte Verkehrssituation. Er kritisiert das Politikverständnis der SPD-Fraktion: „Mal mit den Betroffenen reden und dann alles Weitere ausschließlich in den Gremien behandeln“ – und die Rolle der CDU: „Der Versuch, das Fehlverhalten einzelner Eltern als Hauptursache der thematisierten Probleme anzuprangern, lenkt von der eigenen Konzeptlosigkeit ab.“

Weil der Autofahrer eines grünen Toyota Prius aus unerklärlichen Gründen ins Schleudern geriet, kam es Sonntagabend zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 2 (in Richtung Berlin) in Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz (PAZ berichtete).

30.01.2017

Die Bürgerversammlungen starteten nun auch in der Gemeinde Wendeburg. Die erste fand am Wochenende in Rüper statt. 30 Bürger gekomment. Albert Kuss, Ratsmitglied und Ortsvorsteher in Rüper, begrüßte die Gäste und ehrte zwei ehrenamtlich tätige Bürger des Dorfes: Veronika Kabs und Klaus Linnemann erhielten Präsente.

30.01.2017

„Von Mobbing und Marihuana bis Prügeln und Prävention“, unter diesem Titel referierte Hauptkommissar Rainer Röcken vor rund 50 Christdemokraten beim politischen Braunkohlessen des CDU-Ortsverbands Klein Lafferde. Vorsitzender Hinrich Rohloff freute sich über den guten Zuspruch.

30.01.2017
Anzeige