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Lengede/Vechelde/Wendeburg Rhetorik-Wettbewerb: Vechelder Schülerin siegt im Finale in Braunschweig
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Rhetorik-Wettbewerb: Vechelder Schülerin siegt im Finale in Braunschweig
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20:30 24.06.2018
Henriette Meyer (2. von links), Schülerin des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums, siegt im Finale des Rhetorik-Wettbewerbs in Braunschweig Quelle: privat
Vechelde

Ist der Islam in Deutschland eine Bereicherung oder Bedrohung für das gesellschaftliche Leben? – Sind Soziale Netzwerke ein Fluch oder Segen?

Diese beiden Themen standen jetzt den elf Finalisten des Rhetorik-Wettbewerbs im Franziskussaal des Theologischen Zentrums in Braunschweig zur Auswahl. Bereits im Februar hatten sie sich bei zwei Vorentscheidungen, die von der Kreissparkasse Gifhorn/Wolfsburg und der Öffentlichen Versicherung in Braunschweig veranstaltet wurden, qualifiziert.

Der Jury, bestehend aus Dr. Jan Eckhoff (Landesschulbehörde), Stefanie Fischer (Dramaturgin am Staatstheater BS), Thomas Hofer (Oberlandeskirchenrat), Dr. Jenny Jakisch (TU Braunschweig) sowie einer Vertreterin der Öffentlichen Versicherung und der Sparkasse Gifhorn/Wolfsburg, fiel es bei so viel geballter rhetorischer Kompetenz, mit der sich in fünfminütigen Reden hervorragend vorbereitete Schülerinnen und Schüler punkteten, nicht leicht, drei auszuzeichnen.

Neben Henriette Meyer vom Vechelder Gymnasium hatten auch die Zweitplatzierte Alman Siano aus Helmstedt und die Drittplatzierte Vale Elß aus Braunschweig die Jury ganz besonders in ihren Bann gezogen, denn sie alle verkörperten ein beeindruckendes Maß an Differenziertheit in der Herangehensweise und Durchdringung der Problematik sowie eine Anschaulichkeit im Ausdruck, die faszinierte.

„Ich habe mich für das Thema Islamisierung entschieden, weil es mich mit Sorge erfüllt, dass in unserer Gegenwart eine Gruppe von Menschen oft abgestempelt wird“, sagt Henriette Meyer.

Den bekannten Bildern eines Terrors, der den Islam für verbrecherische Ziele instrumentalisiert, stellte sie Bilder einer gelungenen Integration gegenüber.

„Das Rezept lautet: Begegnung und Dialog. Ob wir den Islam als Bedrohung oder Bereicherung empfinden, liegt letztendlich an uns selbst. Eine Verteufelung einer Religion wäre ein Verrat an unseren aufklärerischen Idealen. Ein Verrat an Lessing, ein Verrat an all dem, woran wir glauben. Lassen wir die Terroristen nicht gewinnen, denn Hass und Spaltung sind genau das, was sie erreichen wollen!“, argumentierte die junge Frau überzeugend.

Von Bernd Dukiewitz

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