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Sabine Pinkepank ist Kunstgeragogin

Vechelde Sabine Pinkepank ist Kunstgeragogin

Vechelde. Älteren Menschen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen - das ist das Ziel der Kunstgeragogik. Die bildende Künstlerin Sabine Pinkepank hat sich neben ihrer Arbeit als Ergotherapeutin in Vechelde darin ausbilden lassen und ist nun, nach eigener Aussage, eine der ersten 17 zertifizierten Kunstgeragogen.

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Sabine Pinkepank in ihrem Atelier: Durch Biografiearbeit soll ein gemeinsamer Nenner für die Teilnehmer gefunden werden.

Quelle: kn

Ein Jahr hat die Ausbildung an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel gedauert - nun darf sich Sabine Pinkepank Kunstgeragogin nennen. „Als ich davon gehört habe, war für mich sofort klar, dass ich meine beiden Berufe dabei einbringen kann und habe mich direkt angesprochen gefühlt“, blickt die bildende Künstlerin und Ergotherapeutin zurück.

Erst im März hat Pinkepank die Qualifizierung abgeschlossen. Dazu gehörten neben Arbeitsmodulen auch praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Senioreneinrichtungen.

Nun bietet sie selbst Kurse in Altersheimen, bei Seniorenverbänden oder auch in Firmen an. „Es geht dabei um bildende Kunst und Tanz für ältere Menschen“, erklärt die Ilsederin. Über diese beiden Bereiche soll älteren Menschen die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglicht werden. „Es geht darum, die Leute länger fit zu halten. Mitmachen kann jeder, der dazu Lust hat“, sagt die Vechelder Ergotherapeutin. „Von 50 bis 90 Jahren.“

Die Kurse seien jedes Mal individuell auf die Gruppe zugeschnitten. „Es wird nichts Fertiges vorgesetzt, sondern mit den Teilnehmern anhand ihrer Biografien entwickelt“, erklärt Pinkepank. Dies könne auf musikalischer Basis geschehen oder durch gemeinsames Malen, das Anfertigen von Collagen oder dem Anwenden von Drucktechniken. „Jeder wird nach eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten beteiligt“, versichert die Ilsederin. Vorkenntnisse seien nicht erforderlich.

Und auch für pflegende Angehörige, zum Beispiel von Demenzkranken, seien die Kurse gedacht: „Sie sind ein Ausgleich für die große Belastung, gewissermaßen ein Gegengewicht“, meint Pinkepank.

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