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SPD und Grüne wollen Rosemarie Waldeck als erste stellvertretende Bürgermeisterin

Wendeburg SPD und Grüne wollen Rosemarie Waldeck als erste stellvertretende Bürgermeisterin

Wendeburg. Es wird spannend im Wendeburger Gemeinderat: Auf der Tagesordnung steht am kommenden Dienstag, 14. Oktober, ab 19 Uhr im Rathaus die Wahl des ersten stellvertretenden Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin - die SPD/Grüne-Gruppe hat Rosemarie Waldeck (Grüne) vorgeschlagen, die CDU-Fraktion will einen eigenen Kandidaten einbringen.

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SPD und Grüne wollen Rosemarie Waldeck (Bild) als erste stellvertretende Bürgermeisterin. Welchen Kandidaten die CDU einbringen will, ist noch nicht bekannt.

Quelle: A

In der Fraktionssitzung der rot-grünen Gruppe am vergangenen Montag hatten die Mitglieder einhellig vorgeschlagen, die 67-jährige Wendeburgerin zu wählen, die sich bereit erklärt habe, das Amt der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin zu übernehmen, teilt SPD-Fraktionschef Ludwig Thiemann auf PAZ-Anfrage mit. „Sie ist eine erfahrene, kompetente Politikerin“, erklärt der Sozialdemokrat. Da der zurückgetretene Amtsvorgänger Julian von Frisch (parteilos, siehe Hintergrund) für die Grünen das Amt wahrgenommen hatte, solle dieses auch weiterhin von den Grünen besetzt werden.

Doch auch die CDU will einen Kandidaten einbringen, sagt Fraktionsvorsitzender Sigurt Grobe. Wer das ist, will er allerdings noch nicht verraten. Nur soviel: „Wir haben einen besseren Kandidaten.“

Eine Bedingung für das Amt ist, dass der Kandidat dem Verwaltungsausschuss angehört. Von der CDU sind dort neben Bürgermeister Gerd Albrecht Grobe selbst und Heiko Jacke vertreten, der bereits das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters inne hat. Der Ausschuss könnte aber auch umbesetzt werden.

Außerdem wollen die Christdemokraten beantragen, in geheimer Wahl abzustimmen. Rein theoretisch könnte die rot-grüne Gruppe, die mit insgesamt 14 Sitzen im Gemeinderat die Mehrheit hat (9 SPD, 5 Grüne), Waldeck auch ohne Zustimmung der CDU zur Bürgermeister-Vizin wählen. Bei dem Amt geht es überwiegend um Repräsentationsaufgaben. Die CDU hat insgesamt zwölf Sitze, ein weiterer Sitz entfällt auf Bürgermeister Albrecht (CDU).

mir

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