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Reifenflicken wie die Profis

Wendeburg Reifenflicken wie die Profis

Fahrradüberprüfung, Rallye und Sehtest standen für die Schüler der Haupt- und Realschule Wendeburg an. Gestern war Verkehrssicherheitstag an der Aueschule.

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Platte Fahrradreifen sind für Melina Brenneke (von links), Laura Neugebauer, Michelle Stutterich und Lisa Boße kein Problem.

Quelle: web

Wendeburg. Expertinnen im Reifenflicken sind seit gestern die 14-jährige Lisa, Melina, Laura und Michelle, alle 13 Jahre. Beim Verkehrssicherheitstag an der Wendeburger Aueschule haben sie von den Lehrern Wolfgang Püka-Klie und Wolfgang Randau gelernt, wie sie eine Fahrradpanne selbst beheben können. Mit einem Handgriff haben die Mädchen das Fahrrad umgedreht und mit kleinen Hebeln den kaputten Schlauch abgelöst. Dann wird nach der Ursache für den „Plattfuß“ gesucht. „Entweder legt man den Schlauch ins Wasser und guckt, wo Luftblasen aufsteigen oder man hält ihn sich vor das Gesicht, um festzustellen, wo die Luft entweicht“, erklärt Melina. Ist das Loch entdeckt, wird mit einem Spezialkleber ein Flicken aufgeklebt. „Das ist ganz leicht – wenn man mal eine Panne hat, kann man das gut gebrauchen“, findet Lisa.

Während die Siebtklässler üben, kleinere Reparaturen am Fahrrad selbst zu erledigen, absolvieren die 5. Klassen den Adac-Parcours und einen Sehtest. Nachdem Hans-Georg Strömel und Peter Belz von der Polizei Wendeburg die Räder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft haben, steht das richtige Verhalten im Schulbus an. „Es wird zum Beispiel ein Bremstest im Bus gemacht, um den Schülern zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem plötzlichen Bremsmanöver entstehen“, sagt Astrid Meine, Organisatorin und Fachkonferenzleiterin Mobilität.

Jede Klasse hat ein eigenes Programm. Für die Sechstklässler steht zum Beispiel eine Fahrradrallye durch das „Wendeburger Land“ an. Wendeburgs Gemeindejugendpfleger Manfred Bonse hat die Strecke mit fünf Stationen mit Neuntklässlern entwickelt. Dabei gilt es Aufgaben im Klassenverband zu bewältigen. „Im Vorfeld gibt es dazu auch ein spezielles Training“, erklärt Meine, „bei dem das Verhalten in der Gruppe geübt wird.“ Vorbereitet und betreut wird die gesamte Sternfahrt von Lehrkräften und Schülern der R 9. Die Hauptschulklasse 9 nahm in Broistedt am Verkehrssicherheitstraining „Teach & Drive“ teil.

Mit Waveboard-Fahren als Gleichgewichtstraining, Streitschlichter-Ausbildung und Rauschbrille erlebten die Siebtklässler ein abwechslungsreiches Programm. Für die Schüler der 8. Klassen gab es außerdem Informationen über Drogen im Straßenverkehr, den Führerschein mit 17 sowie Versicherungsschutz. Insgesamt nahmen etwa 320 Schüler und 30 Lehrer am Programm teil.

Obwohl Eltern und Kinder im Vorfeld über den Verkehrssicherheitstag informiert wurden, waren 35 Prozent der überprüften Fahrräder nicht verkehrssicher. Trotzdem ist Meine vom Erfolg des Angebots überzeugt: „In fünf Jahren durchlaufen die Schüler alle Stationen; in dieser Zeit bleiben viele Informationen hängen.“ Zudem werde das Wissen überprüft und Angebote bei Bedarf umstrukturiert. „Das Gros der Schülerschaft hat Spaß daran“, ist sich die Lehrerin sicher.

web

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