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Rat nicht gegen 380-kV-Leitung

Vechelde Rat nicht gegen 380-kV-Leitung

Die Gemeinde Vechelde wird sich nicht am Bad Gandersheimer Bündnis gegen die Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar beteiligen. Der Antrag der Grünen-Fraktion wurde jetzt im Gemeinderat abgelehnt.

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Quelle: Archiv

Vechelde . „Ich halte die von dem Bündnis angestrebte Erdverkabelung nicht für zwingend notwendig“, erklärte Gemeindebürgermeister Hartmut Marotz (SPD). Die Technik sei noch nicht ausgereift und zudem sechs Mal so teuer wie herkömmliche Überlandleitungen. „Die Kosten würde am Ende der Verbraucher tragen“, so Marotz. Zudem verwies der Bürgermeister auf die Interessen der ansässigen Landwirte.

SPD und CDU plädierten für eine ergebnisoffene Herangehensweise an das Thema und für ein Abwarten des Planfeststellungsverfahrens.

„Das Bad Gandersheimer Bündnis hat bereits eine vorgefasste Meinung und ruft zum Kampf gegen die Höchstspannungsleitung auf“, begründete SPD-Ratsherr Romec Manns die ablehnende Haltung.

Auch der zweite Antrag der Grünen mit dem Ziel, Vertreter des Bündnisses in den Umweltausschuss einzuladen, scheiterte. „Wir sollten uns doch unterschiedliche Positionen anhören und jede Information sammeln, die wir bekommen können. Das Verfahren bliebe trotzdem ergebnisoffen“, so Grünen-Ratsherr Bernd Hoffmann. Er warf Manns eine unangemessene Diffamierung des Bündnisses vor. Hans-Werner Fechner (CDU) schloss sich dieser Argumentation an.

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Stromnetz in Eigenregie?

Vechelde . Die Rekommunalisierung des Gas- und Stromnetzes stand jetzt auf der Tagesordnung des Vechelder Gemeinderates. Demnach soll der bisher geltende Konzessionsvertrag aufgelöst und die Bildung einer Gesellschaft mit einem „erfahrenen Energieversorgungsunternehmen“ angestrebt werden.

Die Gemeinde hätte bei diesem Modell die Mehrheitsbeteiligung. Die Gesellschaft würde dem Konzern Eon-Avacon das Gas- und Stromnetz im Gemeindegebiet abkaufen. Ratsherr Wolfgang Paul (CDU) äußerte Bedenken, dass das finanzielle Risiko für die Gemeinde zu hoch sein könnten.

Das wirtschaftliche Risiko liege bei dem angestrebten Modell beim Partnerkonzern, während die Gemeinde einen Teil des Gewinns erhalten würde. „Wir rechnen mit 90 000 Euro Gewinn pro Jahr, vor Steuern“, so Marotz. Er möchte zudem Kleinerzeuger stärker einbinden. Die Entscheidung für ein Partnerunternehmen soll noch vor der Sommerpause 2012 fallen.

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