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Lengede/Vechelde/Wendeburg Proben laufen fürs beliebte Martinsspiel
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Proben laufen fürs beliebte Martinsspiel
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23:00 27.10.2013
Das Organisatoren- und Darsteller-Team freut sich bereits auf den großen Jubiläums-Laternenumzug. Quelle: sta
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Das ist bis heute so geblieben, denn wenn die Kirche am Sonntag, 10. November, in den Abendstunden die Pforten öffnet, sind die Plätze ausnahmslos belegt. Bereits jetzt haben die Proben begonnen für das beliebte Martinsspiel.

Die Geschichte um den einstigen Soldaten fasziniert, der sich vor allem durch Mitleid und Nächstenliebe einen Namen machte und im Jahr 332 vor dem Stadttor von Armiens in Frankreich seinen Mantel mit einem Bettler teilte, um ihn vor dem Erfrieren zu bewahren. „Vor allem hat sie bis heute nicht an Bedeutung verloren“, sind die Mitorganisatoren Evi Langemann und Ursula Raabe überzeugt, die die Veranstaltungsplanung nach langjährigem Einsatz in die Hände von Viola und Andreas Libske sowie Dorothea Krabiell legten. Daher sei es während der Aufführungen immer mucksmäuschenstill in der Kirche. „Die Kleinen verfolgen gebannt jedes Wort, wollen kein Detail der Geschichte verpassen“, sagt Libske.

So führt Moderatorin Katharina Letzel im kurzen Interview mit dem Heiligen Martin (Marco Pollmann-Tunnat) in die Geschichte ein, bevor dieser vorschlägt, die damaligen Geschehnisse einfach vorzuspielen. Und schon schlüpft Timon Libske in die Rolle des frierenden und hilfesuchenden Bettlers, der schließlich die Mantelhälfte Martins erhält. Im Anschluss an die Vorführung gibt es als Zeichen und Erinnerung für die Kinder süße Hörnchen, die sie mit ihren Freunden, Eltern und Großeltern teilen können, bevor der vom Wendeburger Musikzug und der Freiwilligen Feuerwehr begleitete und vom Heiligen Martin auf dem Pferd angeführte Jubiläums-Laternenumzug beginnt.

„Das Schönste aber ist das anschließende Zusammensein vor der Kirche“, sagt Welzel. Denn der Plausch bei Schmalzbroten, Glühwein und Tee sei ein toller Abschluss eines stimmungsvollen Tages. „Eine Tradition, die wir auch in Zukunft weiter pflegen werden“, betont Libske.

sta

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