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Prioritäten-Tausch beim Radwegbau

Wendeburg Prioritäten-Tausch beim Radwegbau

Wendeburg. Weil der Radweg an der L 321 zwischen Sophiental und Peine vorerst keine Chance auf Realisierung hat, soll nun der Radweg entlang der L 321 vom Ortsausgang Harvesse bis zur B 214 den Rang des Sophientaler Radwegs in der Prioritätenliste der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr einnehmen. Darüber wurde nun im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss der Gemeinde Wendeburg abgestimmt, teilt Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) auf PAZ-Anfrage mit.

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Erst kürzlich haben die Sophientaler für einen Radweg an der L 321 zwischen ihrem Ort und der Stadt Peine auf dem Rad demonstriert.

Quelle: A

„Die Stadt Peine hat einen Grundsatz-Beschluss gefasst, sich an dem Radweg zwischen Sophiental und Peine nicht zu beteiligen“, begründet der Verwaltungschef den Prioritäten-Tausch. Hintergrund: Das Land, eigentlich zuständig für den Radwegbau an Landesstraßen, hatte eine Gemeinschaftsfinanzierung vorgeschlagen. Dabei trägt die beteiligte Gemeinde die Kosten für Grunderwerb, Planung sowie die Hälfte der Baukosten, die andere Hälfte übernimmt das Land. Da an der L 321 zwischen Sophiental und Peine rund 1,1 Kilometer der Radweg-Strecke auf Stadtgebiet liegen, hätte nicht nur die Gemeinde Wendeburg für ihre 200 Meter Geld beisteuern müssen, sondern auch die Stadt Peine. Doch die hat abgelehnt.

Daher wendet sich die Gemeinde nun einer greifbar scheinenden Möglichkeit zu: „Wir haben die Chance, den Radweg in Harvesse zu bekommen“, erklärt Albrecht. Denn dort soll im Zuge des Baus des Logistik-Optimierungszentrums von Volkswagen ein Radweg entstehen - wenn, laut dem Bürgermeister, auch nur in einem Teilabschnitt im Bereich des Knotenpunktes L 321/B 214.

Um aber die ganze Strecke bis zum Ortseingang nach Harvesse abzudecken, will die Verwaltung nun nach dem Willen des Verwaltungsausschusses bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr beantragen, die Radweg-Prioritäten zu tauschen und in Harvesse entlang der L 321 einen Gemeinschaftsradweg zu bauen.

„Vorausgesetzt, wir erhalten die Genehmigung der Stadt Braunschweig, die Spritzschutzhecken schmaler zu machen“, so Albrecht. Die Hecken des Abwasserverbandes Braunschweig waren bislang immer das Problem, wenn es an dieser Stelle um einen Radweg ging: Sie sind zu breit und müssten, um die Abstände einhalten zu können, verschmälert werden.

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