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Prämierte BUND-Gruppe ist in Meerdorf und Wipshausen aktiv

Umweltpreis für Gruppe Biotopschutz Niedersachsen Prämierte BUND-Gruppe ist in Meerdorf und Wipshausen aktiv

Seit fast 40 Jahren trifft sich jeden Freitag die Gruppe Biotopschutz Niedersachsen, um in Biotopen rund um Braunschweig Pflege und Erhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Unter anderem kümmern sich die Ehrenamtlichen um die sogenannte „Schweineweide“ im Wald Tadensen bei Meerdorf und um eine Magerrasen-Fläche bei Wipshausen.

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einsatz schweineweide

Quelle: Thomas Freiberg

Meerdorf. In diesem Jahr wurden die Naturfreunde für ihr ausdauerndes Engagement ausgezeichnet: Die Gruppe, zu der auch der Alvesser Harro Henke zählt, erhielt den Umweltpreis des BUND, Kreisgruppe Helmstedt .

Am gestrigen Freitag waren die Ehrenamtlichen wieder auf der „Schweineweide“ aktiv. Sie gilt als besterhaltene Streuwiese in der Region und einer der letzten Standorte stark gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Orchideenarten.

„Im Winter wird in der Regel das Strauchwerk zurückgeschnitten, im Spätsommer der Randbereich und die Röhrichtfläche gemäht und im Herbst der Zentralbereich gemäht“, erklärt Henke. Dieser Termin hat jetzt stattgefunden und bedeutet für die Naturschützer eine Menge Handarbeit, denn auf die Unterstützung von schwerem landwirtschaftlichen Gerät wird den Pflanzen und Tieren zuliebe verzichtet.

Gemäht wird mit einem Balkenmäher, dann greifen die Helfer zu großen Rechen und harken den Schnitt zusammen. Es wird am Rand der Fläche gelagert, wo es über das Jahr vermodert.

„Der Einsatz lohnt sich, denn auf der Wiese sind nicht nur seltene Orchideenarten zu Hause, sondern auch bedrohte Falterarten lassen sich beobachten“, sagt Henke. Weil die Fläche relativ klein ist, sorgen die Menschen dafür, dass alle Arten zu ihrem Recht kommen und möglichst keine die andere verdrängt. Gefahr droht der Feuchtwiese in erster Linie durch das Absenken des Grundwassers zum Beispiel durch eine verbesserte Entwässerungstechnik.

Zu den Arbeiten der Naturfreunde auch das Zurückschneiden von Gehölzen, das Einzäunen seltener Pflanzen zum Schutz gegen Wildverbiss oder das Bereitstellen von Nistkästen. Fachleute sorgen dafür, dass alles fachlich richtig und nach neuesten Erkenntnissen passiert.

Weitere Helfer sind jederzeit willkommen. „Natürlich muss man nicht jeden Freitag dabei sein, auch Unterstützung nur bei der einen oder anderen Aktion hilft!“, betont Henke.

Kontakt: 0531/15599.

Von Kerstin Wosnitza

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