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Polnische Erzieherinnen zu Besuch

Wendeburg Polnische Erzieherinnen zu Besuch

Um sich über die Kinderbetreuung auszutauschen, halten die Gemeinde Wendeburg und ihre Partnerstadt Tulowice engen Kontakt. Vier polnische Erzieherinnen waren deshalb zu Besuch in den Kindergärten.

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Die polnischen Erzieherinnen besuchten den Bortfelder Kindergarten „Rabennest“. Gemeindejugendpflegerin Patricia von Gliszczynski übersetzte für Kindergartenleiterin Susanne Böhmer.

Quelle: im

Wendeburg. Altersgemischte Kindergartengruppen und ein naturnahes Außengelände: So etwas kennen die polnischen Erzieherinnen, die jetzt die Kindergärten der Gemeinde Wendeburg besichtigten, aus ihrer Heimatstadt Tulowice im Landkreis Oppeln in Südwestpolen nicht. Nachdem die Wendeburger Erzieherinnen bereits im vergangenen Jahr in Tulowice zu Gast waren, stand nun der Gegenbesuch einer Delegation aus drei Erzieherinnen, der Kindergartenleiterin und dem Bürgermeister Wieslaw Plewa in der Partnergemeinde an.

Die polnischen Erzieherinnen besuchten sowohl größere Einrichtungen, wie den Wendeburger und den Neubrücker Kindergarten Kirchweg, als auch die kleineren Einrichtungen in Sophiental und Bortfeld Opferhöfe. „Die polnischen Kolleginnen fanden es ganz toll und waren sehr interessiert“, beschreibt Ulrike Hlawa, kommissarische Kindergartenleiterin in Wendeburg, ihren Eindruck. „Dass wir in Wendeburg teiloffen arbeiten und sich die Kinder zwischen den einzelnen Gruppen hin und her bewegen können, wirkte auf sie ein wenig chaotisch.“

Hauptamtsleiter Gerd Albrecht erklärt: „In Polen sind die Kindergartengruppen sehr straff organisiert, denn dort gibt es nur eine Betreuungskraft – bei uns sind es zwei.“

Auch die altersgemischten Gruppen, in denen auch Kinder unter drei Jahren betreut werden, sorgten bei den polnischen Erzieherinnen für Verwunderung. „In Polen gibt es das nicht; die Kolleginnen fanden das sehr gut“, erzählt Sylvia Tetzlaff, Leiterin des Kindergartens Sophiental. Begeistert waren die Gäste von der spielzeugfreien Zeit, dem Computer-Sprachförderungsprogramm „Schlaumäuse“ und der Ausstattung der Kindergärten.

Die Verständigung zwischen deutschen und polnischen Erzieherinnen stellte kein Problem dar. „Wir hatten unsere Jugendpflegerin Patricia von Gliszczynski, die für uns übersetzt hat“, sagt Susanne Böhmer, Leiterin des Bortfelder Kindergartens „Rabennest“. „Es war eine sehr herzliche Begegnung und wir haben gegenseitig Geschenke ausgetauscht.“ Auch die Kinder hätten keine Berührungsängste gehabt.

„Das Entscheidende an diesen Begegnungen ist der persönliche Kontakt“, bestätigt Albrecht. „Wir planen weiterhin einmal pro Jahr Treffen mit einem festen Stammkreis aus Erzieherinnen – so können sich Freundschaften festigen. Eine Partnerschaft lebt von solchen Kontakten.“

Entstanden sind die Zusammenkünfte durch die Europäische Bildungskonferenz, die im Oktober 2007 im Landkreis Peine stattfand. Sowohl die Gemeinde Wendeburg als auch Partner Tulowice wollen mit den gegenseitigen Besuchen daran anknüpfen.

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