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Paganini der Mundakrobatik

teatr dach Meerdorf Paganini der Mundakrobatik

Man nehme einen Teufelsbeatboxer, einen singenden Barock-Engel und einen Tastenhengst aus dem Ruhrpott, rühre einmal gut um und fertig ist das „Triolenkompott“. Das Berliner Show-Trio Peter Stohl, Natascha Petz und Hanno Siepmann begeisterte die Gäste im ausverkauften Meerdorfer „teatr dach“ mit einer gelungenen Mischung aus Comedy und Musik.

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Haben ihre Instrumente im Griff (von links): Peter Stohl, Natascha Petz und Hanno Siepmann.

Quelle: rb

Wendeburg-Meerdorf. „Wenn schon eine protestantische Bischöfin angesäuselt über eine rote Ampel fährt, mag man sich gar nicht vorstellen, was die Katholiken so treiben“, begrüßt Hanno Siepmann am Piano die Zuschauer auf dem „teatr-Dachboden“, bevor Natascha Petz mit einer „Perle der Kammermusik“ die Bühne stürmt. Die wohlgerundete Dame in Zebragestreift hüpft, quietscht, jodelt, singt, während Peter Stohl nur mit dem Mund die rhythmische Begleitung beisteuert.

Singlefrau Petz beschreibt singend ihre Suche nach dem perfekten Mann im Internet und das aus der Cyber-Beziehung entstehende süße Chat-Baby. Beatboxer Stohl funktioniert das Publikum zum Schlagzeug um, vergibt kleine und große Trommel, Tom Tom, Hi-Hat sowie Becken und lässt schließlich die Altmeister des Rock’n’roll auf der Bühne auferstehen – inklusive elektrischer Gitarre. Das Publikum johlt. Doch es kommt noch besser: Das Lichtschwert aus Starwars, die Themen aus „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Bonanza“ und „Winnetou“ – kein Filmklassiker ist vor dem Trio sicher. Schlichtweg genial, wie Beatboxer Stohl die Sitzfederung im Trabi quietschen lässt und das Geräusch des Anlassers mit dem Mund nachahmt.

Siepmann hingegen schlägt ruhigere Töne am Piano an, singt vom „Bast als Lebenselexier“ und zitiert aus der „Kulturhauptstadt Essen“ bunte Sprüche von den weißen Kacheln der Damentoiletten: „Männer sind wie Parkplätze. Alle guten sind schon weg und der Rest ist behindert.“

Bei allem Klamauk: Das Trio hat seine Instrumente – Stimmen und Klavier – virtuos im Griff. Die Zuschauer sind begeistert, fordern Zugaben und bekommen sie. Mit Alphörnern, Balalaika und dem Sesamstraßen-Klassiker „Mana mana“ verabschiedet sich das Trio für diesen Abend. Applaus für ein gelungenes Kompott.

web

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