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Lengede/Vechelde/Wendeburg Offener Brief an Landrat Franz Einhaus: Kreistagsabgeordnete wollen keine IGS
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Offener Brief an Landrat Franz Einhaus: Kreistagsabgeordnete wollen keine IGS
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21:30 14.05.2014
Wendeburger Kreistagsabgeordnete bangen um den Schulstandort Wendeburg. Das Foto zeigt die Aueschule. Quelle: A
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Rund um Wendeburg wird diskutiert, Integrierte Gesamtschulen (IGS) beziehungsweise Außenstellen von Gesamtschulen einzurichten, ohne den Schulstandort Wendeburg zu berücksichtigen. Im Schreiben an den Landrat äußern beide die Befürchtung, dass „künftige Wendeburger Schüler benötigt werden, um die geplanten neu zu errichtenden Integrierten Gesamtschulen mit ausreichend Schülern zu bestücken, um überhaupt eine Genehmigung der Schulbehörde zu bekommen.“ Dabei habe der Kreistag beschlossen, den Schulstandort langfristig zu sichern. Beide haben jedoch die Befürchtung, dass der Beschluss in Form eines Prüfauftrags vernachlässigt wird.

Beide betonen, dass sie Verfechter von Gesamtschulen seien und 2011 auch dafür gekämpft hätten. Damals wurde aber auf die Landesregierung verwiesen, die keine Ausnahmen von der Fünf-Zügigkeit zuließe. Deshalb gab es in Wendeburg keine IGS. Die Aueschule wurde zu einer Oberschule, ein Modell, dass die damalige Landesregierung aus CDU und FDP für die Schullandschaft eingeführt hatte.

Nun treten Waldeck und Thiemann in Wendeburg aufgrund der guten Erfahrungen für eine Oberschule ein: „Die Oberschule in Wendeburg wurde vom Kreistag gewollt, sie funktioniert und ist gesichert. Sie wird von den Eltern akzeptiert und hat sich in der Gemeinde Wendeburg einen hohen Stellenwert erworben“, heißt es im Offenen Brief.

Abschließend fordern beide, dass geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den bewährten Schulstandort in Wendeburg, der unter anderem auch ein wichtiger Faktor der Infrastruktur der Gemeinde sei, auf Dauer zu sichern.

mgb

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