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Öffentliche Gebäude sind energetisch top

Lengede Öffentliche Gebäude sind energetisch top

Klima-Test bestanden: Mehrere Monate lang haben die Ingenieure der Firma K&L aus Hockenheim 36 Gebäude in Gemeindebesitz auf Energieeffizienz getestet.

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Grundschule Woltwiesche: Das Gebäude aus den 30er-Jahren müsste gedämmt werden. Die Finanzierung kann die Gemeinde jedoch nur mit Hilfe des Bundes stemmen.

Lengede. Das Ergebnis: Um die Lengeder Liegenschaften auf den neuesten Stand zu bringen, sind lediglich Investitionen in Höhe von 100 000 Euro erforderlich. Das Gutachten hat die Gemeinde 6300 Euro gekostet. „Eine gute Anlage“, ist sich Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) sicher.

Im Vergleich zu anderen Kommunen steht Lengede mit der Gebäude-Klima-Bilanz glänzend da. Nach Ansicht des Bürgermeisters sei das auch den ständigen Bemühungen der Verwaltung zu verdanken. „An öffentlichen Gebäuden tauschen wir Fenster spätestens nach 30 Jahren aus, sämtliche Heizungsanlagen werden regelmäßig gewartet und modernisiert“, erklärt Baas. Die von K&L vorgeschlagenen Maßnahmen sollen nun einer genauen Prüfung unterzogen und zeitnah umgesetzt werden.

Für das Gutachten wurden unter anderem Kindergärten, Grundschulen, Feuerwehrgerätehäuser, der Bauhof und das Rathaus untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Fassaden- und Dachdämmungen sowie der Einbau von moderner Heiztechnik mit effizienteren Brennwerten bereits Früchte tragen. Zudem leistet sparsamere Beleuchtungstechnik in Gebäuden sowie an einzelnen Straßenzügen einen wichtigen Beitrag. Laut Baas habe die Gemeinde in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt jeweils 170 000 Euro in die Energieeffizienz ihrer Gebäude investiert. Sollte die Gemeinde die von K&L vorgeschlagenen Verbesserungen in die Realität umsetzen, könnten jährlich bis zu 26 000 Euro Stromkosten eingespart werden.

Aus der Untersuchung herausgenommen wurde die Grundschule Woltwiesche. Denn das in den 30er-Jahren gebaute Gebäude müsse erst gedämmt werden, um gute Werte zu erzielen, erklärt Baas. Die Gutachter bezweifeln jedoch, das sich die dafür veranschlagten Kosten in Höhe von noch einmal 100 000 Euro für die Gemeinde rechnen. „Ohne Zuschüsse aus Bundesmitteln können wir die weitere energetische Sanierung der Grundschule nicht stemmen“, sagt Baas.

mic

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