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Lengede/Vechelde/Wendeburg Neubrück: Arzneimittel im Grundwasser
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Neubrück: Arzneimittel im Grundwasser
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16:21 11.03.2018
Über das Grundwasser können Schadstoffe in die Nahrung gelangen – und so letztlich beim Kunden. Quelle: Archiv
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Neubrück

Die neuesten Untersuchungsergebnisse stammen aus dem Jahr 2015. Diese zeigen: Die Messstelle Neubrück I weist eine sehr hohe Belastung bei verschiedenen Arznei- und Röntgenkontrastmitteln auf. Das teilte NLWKN-Pressesprecher Achim Stolz auf PAZ-Anfrage mit.

Auch an der Messstelle Wipshausen wurde ein Fund eines Röntgenkontrastmittels bestätigt, Spuren sechs anderer Arzneimittel, die in früheren Untersuchungen nachgewiesen wurden, sind laut Pressesprecher nicht mehr vorhanden.

Belastung stammt aus Abwasserverregnung

„Die Belastung in den beiden Messstellen stammt aus der seit Jahrzehnten durchgeführten Abwasserverregnung“, sagt Stolz. Hintergrund: Seit Jahrzehnten wird das teil- beziehungsweise vollgereinigte Abwasser der Stadt Braunschweig innerhalb festgelegter Gebiete auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verregnet. Arznei- und Röntgenkontrastmittelrückstände werden nach ihrer bestimmungsgemäßen Anwendung oder durch unsachgemäße Beseitigung in das Abwasser abgegeben.

Bundesweite Untersuchung

Sofern die Stoffe nicht in der nachfolgenden Kläranlage zurückgehalten werden, können sie über die weitere Entsorgung in die Umwelt gelangen. Vor diesem Hintergrund hat das Niedersächsische Landesamt für Ökologie in den Jahren 2000/2001 im Rahmen einer bundesweiten Untersuchung in Grundwasser-Messstellen Untersuchungen auf Arznei- und Röntgenkontrastmittelrückstände durchgeführt.

Auffällig war bereits damals die Messstelle Neubrück I, sie zählte im Gebiet zu den am stärksten belasteten Messstellen. Derzeit sind weder für Trinkwasser noch für Grund- oder Oberflächenwasser Grenzwerte für Arznei- oder Röntgenkontrastmittel festgelegt.

Von Mirja Polreich

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