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Mit Hochdruck gegen trübe Aussichten

Wendeburg Mit Hochdruck gegen trübe Aussichten

Hochdruckreiniger, Putzmittel und Schrubber sind Manuela und Karl-Heinz Stramkes Waffen im Kampf gegen den Winterdreck. Das Schwimmmeister-Ehepaar macht Frühjahrsputz im Wendeburger Auebad.

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Feuchtigkeit ist ins Mauerwerk gezogen: Manuela Stramke zeigt die Schäden, die der Frost im Auebad hinterlassen hat.

Quelle: weber

Wendeburg . Ein Entenpaar dreht friedlich seine Runden auf dem Wasser, in der Märzsonne leuchtet die trübe Brühe im Becken grünlich. Bevor die ersten Badegäste des Jahres das Wendeburger Freibad betreten können, haben Manuela und Karl-Heinz Stramke viel zu tun.

Seit Mitte März ist das Schwimmmeister-Ehepaar damit beschäftigt, das Bad für die Saison flottzumachen. Der Winter war hart, die Schäden dennoch relativ gering, sagen Stramkes. Am schlimmsten hat es die Gerätehauswand getroffen. Durch den Frost sind Mauerwerk und die bunte Bemalung – ein Markenzeichen des Bades – abgebröckelt. Ansonsten aber „sieht das Schwimmbad gut aus“, sagt Karl-Heinz Stramke. „Erstaunlich bei diesem Winter.“

Dafür haben die Wolfenbütteler vorgesorgt: Eisdruckpolster verhindern, dass das Eis die Beckenwände zerstört. „Das ist ein kostensparendes System. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht“, sagt Karl-Heinz Stramke. Zur Ausbildungszeit des 56-Jährigen gab es noch andere Methoden: „Damals haben wir stundenlang draußen gestanden und Eis gehackt“, erinnert er sich und lacht.

Ein weiterer Schutz ist das Wasser, das auch im Winter in den Becken bleibt. „Sonst würde das Becken durch das Grundwasser auftreiben“, erklärt der Schwimmmeister. Die 2,6 Millionen Liter Wasser im Becken dienen als Gegengewicht. Gleichzeitig schützt es die Fliesen vor Frost und Verschmutzung.

Dreck hat sich über den Winter trotzdem reichlich angesammelt. „Wir machen jetzt vor allem sauber, von oben nach unten.“ Manuela Stramke ergänzt: „Dann kommen Bänke und Schilder raus, die Duschen werden wieder zusammengesetzt und dann wird gestrichen.“

In der Wärmehalle hat Manuela Stramke bereits zum Pinsel gegriffen. Dort prangt ein neues, farbenfrohes Wandgemälde. Bestellt ist auch ein neues Rolltor für den Einschwimmkanal und pünktlich zum Start der Saison wird auch der Defibrilator ankommen. „Wir finden es sinnvoll, ihn da zu haben. Aber wir hoffen, dass wir ihn nie einsetzen müssen“, wünschen sich die beiden.

Mirja Weber

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